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"Man bezieht den Patienten mit in das System ein" - Erfahrungsbericht eines teilnehmenden Diabetologen

Herr Dr. Wosch, wie sind Sie auf den Integrierten Versorgungsvertrag der AOK Hessen und Roche Diabetes Care aufmerksam geworden?

Bei uns lief das primär über den Außendienst, der uns auf dieses Programm hingewiesen und gefragt hat, ob wir nicht auch daran teilnehmen wollen.

Aus welchem Grund haben Sie sich dafür entschieden, daran teilzunehmen?

Ich bin generell bereit dazu, an solchen Programmen teilzunehmen, denn wenn man etwas Gutes hat, möchte man es auch promoten. Es ist ein neues Programm mit einem guten Messsystem, was uns wohl bekannt ist. Ich sehe hier eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. Außerdem ist es ein Anreiz für das regelmäßige Auslesen von Patientengeräten und auch ein Regulationsinstrument für die Patientenführung. Insofern bietet sich das vor allem bei den Patienten an, die aus Erfahrung nicht so einfach zu führen sind.

Hat sich Ihr Praxisalltag durch die Teilnahme am Integrierten Versorgungsvertrag verändert? Was ist nun anders als zuvor?

Da wir das Messsystem bereits zuvor sehr gut kannten und regelmäßig nutzen, hat sich der Integrierte Versorgungsvertrag eher weniger auf unseren Praxisalltag ausgewirkt. Wir sind diesbezüglich sehr innovativ, weshalb ich schon etwas tiefer in die Materie eingestiegen bin. Für jemanden, der sowieso regelmäßig mit Messsoftwares und Visualisierungen arbeitet, hat sich von daher nicht viel verändert.

Wie zufrieden sind Sie mit der Auswertung der Daten am Computer?

Sehr zufrieden. Wir benutzen das System wie zuvor bereits erwähnt gerne. Nun haben wir durch den Integrierten Versorgungsvertrag die Möglichkeit, gezielt noch mehr Patienten anzusprechen und können so auch effizienter mit ihnen zusammenarbeiten.

Wie hat sich das Arzt-Patienten-Gespräch durch die elektronische Datenauswertung verändert?

Das habe ich schon damals, als ich mit dem Diabetesmanagement begonnen habe, bemerkt. Man muss sich das so vorstellen: Man bezieht die Patienten mit in das System ein. Ich sitze gemeinsam mit den Personen am Bildschirm und zeige ihnen die Auswertungen. Insofern versuche ich, sie an meinen Gedankengängen teilhaben zu lassen, damit sie nachvollziehen können, worum genau es geht. Das können Sie mit einer bildlichen Auswertung natürlich viel besser, weil der Patient dann relativ schnell erkennt, was der Arzt ihm mit bestimmten Werten sagen will. So kann man den Patienten auf einer ganz anderen Ebene erreichen.

Können Sie bereits Therapiefortschritte erkennen?

Auf jeden Fall. Das sehe ich auch an den Patienten, wenn diese plötzlich erkennen, was eigentlich los ist. Ein Beispiel: Viele junge Leute mit Diabetes sehen durch die Grafik auf einmal, dass die Messfrequenz wirklich erbärmlich aussieht und verstehen dann, warum der Arzt kaum etwas erkennt, da sie selbst auch nichts erkennen können. Messen sie dann häufiger, erhält man sofort Daten, mit denen man arbeiten kann. Diese Möglichkeit der Visualisierung macht es viel greifbarer für den Patienten. Das ist eine interessante Erfahrung für beide Seiten.

Warum würden Sie anderen Ärzten empfehlen, ebenfalls an dem Programm "AOK Aktiv & Vital Diabetesmanagement" teilzunehmen?

Die visuelle Darstellung macht es möglich, viel effektiver zu arbeiten. Man sieht viel schneller Muster und Algorithmen und das erspart viel Zeit. Eine effiziente Therapiesteuerung ist mit diesem Programm viel besser möglich.

Haben Sie sonstige Anmerkungen, die Sie loswerden möchten?

Der Aufwand bei der Einrichtung dieses Systems war für uns anfangs sehr hoch, da die erforderliche Dokumentation spezifischer Daten beim DMRZ (Deutsches Medizinrechenzentrum) nicht geregelt war. So hätte man alles manuell eingeben müssen. Das hat jedoch nichts mit der Software an sich zu tun. Unsere Praxis hat dies in Zusammenarbeit für die Allgemeinheit klären können, weshalb andere Praxen bereits davon profitieren und es vermutlich gar nicht bemerken.

Denken Sie, dass diese Form des Personalisierten Diabetes Management für manche Praxen eine Herausforderung darstellt?

Ich würde sagen, dass man etwas computer-affin sein muss, um die Software verwenden zu können. Die neuere Generation an ärztlichen Kollegen wird damit weniger ein Problem haben, aber wenn man ein alteingesessenes Fossil der Diabetologie ist und auf einmal damit anfangen und alles selbst machen muss, stelle ich mir das etwas schwierig vor.

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