Lassen Sie gute Vorsätze wahr werden

Lassen Sie gute Vorsätze wahr werdenKonkrete Ziele lassen sich besser
erreichen als neblige Vorsätze!

Noch ganz frisch ist das neue Jahr. Für die meisten Menschen ist der Beginn eines Jahres mit guten Vorsätzen verbunden. Doch oft sind die Pläne unrealistisch. Wer sich für einen konkreten Vorsatz entscheidet und dieses Ziel nach ein paar einfachen Regeln formuliert, hat gute Chancen, erfolgreich zu werden.

"Ach, wären doch die überflüssigen Kilos weg!" – "Ich weiß, dass Rauchen mir nicht gut tut, doch ich komme so schwer davon los." Oder: "Etwas mehr Bewegung ist sicher gut für meinen Zucker, aber ich schaffe es zeitlich so schlecht." Kennen Sie diese oder ähnliche Gedanken? So formuliert führen sie leider nicht dazu, etwas zu verändern. Meist steht das, was als störend empfunden wird, im Fokus der Aufmerksamkeit. Doch alleine der Wunsch, weg zu wollen von zu viel Gewicht, den Zigaretten oder zu wenig Bewegung, reicht nicht, um Kräfte für die Veränderung freizusetzen. Wichtig ist es, zunächst eine Vorstellung davon zu entwickeln, wo man denn hin möchte. Malen Sie sich aus, wie es wäre, schlanker zu sein, oder sich dank Bewegung gut zu fühlen. Und wie schön wäre das Gefühl, endlich wieder mehr Luft zu bekommen, besser riechen und schmecken zu können, wenn Zigaretten der Vergangenheit angehörten! Es gilt: Je klarer Ihre Vorstellung, desto mehr Kraft gibt sie Ihnen, durchzuhalten. Diese Art Mentaltraining hat schon vielen Menschen geholfen, ihren persönlichen Vorsatz Wirklichkeit werden zu lassen.

Wer nicht alleine auf die Kraft der Vorstellung setzen möchte, findet mit der SMART-Methode einen handfesten Weg, gute Vorsätze in die Tat umzusetzen. SMART- Ziele sollen spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sein.

  • Spezifisch: Zu Beginn steht die Frage: Was will ich überhaupt erreichen? Legen Sie ein konkretes Ziel fest. Vage Formulierungen wie "Ich möchte mehr für mich und meine Gesundheit tun" sind zu allgemein. Eine konkrete Zielformulierung könnte lauten: "Ich werde an drei Tagen der Woche eine halbe Stunde zusätzlich Bewegung in meinen Alltag einbauen". Oder: "Ich werde für die nächsten sechs Wochen die Fernsehknabbereien konsequent gegen Gemüsesticks austauschen".
  • Messbar: Ob Sie diese Ziele erreicht haben, können Sie leicht messen. Führen Sie ein Tagebuch und dokumentieren dort, ob Sie Ihre Vorhaben verwirklicht haben.
  • Attraktiv: Das selbst gesetzte Ziel sollte für Sie attraktiv sein. Setzen sie sich daher nur Ziele, die Sie auch wirklich wollen und die Sie motivieren. Für das Beispiel Bewegung bedeutet das, zu überlegen: Werden Sie spazieren gehen, schwimmen oder auf dem Heimtrainer trainieren etc.? Welche Art von Bewegung kommt für Sie in Frage und wird Sie weder unter- noch überfordern und: vor allem Spaß machen?
  • Realistisch: Lässt Ihr guter Vorsatz sich ohne größere Schwierigkeiten in Ihren Lebens- und Arbeitsalltag integrieren? Oft scheitern zu hoch gesetzte Ziele an ihrer Umsetzbarkeit. Besser sind maßvolle Aktivitäten, die regelmäßig umgesetzt werden können.
  • Terminiert: Legen Sie einen bestimmten Zeitraum fest, wie hier zum Beispiel zwei Monate, für den dieses Ziel gelten soll. Ziehen Sie dann Bilanz und entscheiden, wie es weitergehen soll.

Wichtig ist es vor allem, Vorsätze wie Ziele positiv zu formulieren. Verbote wie etwa: "Ich werde nie wieder ..." sind kontraproduktiv, verderben den Spaß an neuen Vorhaben und erzeugen ein schlechtes Gewissen. Auch Scheitern gehört dazu: Klappt es einmal nicht, den guten Vorsatz wie geplant in die Tat umzusetzen, ist das kein Drama. Fangen Sie einfach wieder an.

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