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Krankenkasse wechseln: So funktioniert's!

Accu-Chek Services - Krankenkasse wechseln

Was tun, wenn die Krankenkasse Zusatzbeiträge erhebt? Als Versichertem steht Ihnen in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zu und Sie können die Krankenkasse wechseln. Was sollten Sie beachten, bevor Sie sich für einen Wechsel entscheiden? Informationen und Tipps finden Sie hier.

Gesundheitsreform im Herbst 2009

Seit der Gesundheitsreform im Herbst 2009 gilt für die gesetzliche Krankenversicherung ein einheitlicher Beitragssatz von 14,9 Prozent. Die einzelnen Krankenkassen erhalten ihr Geld per Zuweisung aus dem Gesundheitsfonds. Kann eine Krankenkasse ihre Kosten damit nicht decken, darf sie laut Gesetzgeber einen Zusatzbeitrag von den Versicherten erheben. In diesem Fall haben Versicherte ein Sonderkündigungsrecht und können die Kasse wechseln. Das sollte nicht unüberlegt geschehen, denn neben den Kosten gibt es einiges mehr zu berücksichtigen.

Pauschal und unabhängig vom Einkommen des Versicherten können die Kassen bis zu acht Euro pro Monat verlangen. Der Zusatzbeitrag darf maximal ein Prozent des Bruttoeinkommens betragen. Wegen der derzeit gültigen Beitragsbemessungsgrenze von 3.750 Euro beträgt der Höchstbetrag für einen Zusatzbeitrag derzeit 37,50 Euro im Monat bzw. 450 Euro im Jahr. Erhebt eine Krankenkasse einen monatlichen Zusatzbeitrag von mehr als acht Euro, muss sie das Einkommen der einzelnen Versicherten prüfen. Weil das einen erheblichen Aufwand bedeutet bevorzugen viele Versicherer den Pauschalbetrag.

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