Matthias Steiner im Interview: Let's Dance!

Matthias Steiner im Interview: Let's Dance!
In der achten Staffel von Let's Dance wagt sich Olympiasieger und Typ-1-Diabetiker Matthias Steiner aufs Tanzparkett. Dass er sportlich ist und sein Diabetes niemals ein Hindernis war, hat der ehemalige Gewichtheber längst bewiesen. Mit dem Tanzen probiert er nun eine neue Form der Bewegung aus, die für ihn vor allem eine Menge Spaß bedeutet.

Wie geht es Ihnen? Sind Sie und Ihre Familie ab sofort im Tanzfieber?

Nein, noch nicht. Ich bereite mich zwar seit mehreren Wochen auf die Show vor, aber trainiere überwiegend in der Tanzschule oder abends zu Hause, wenn die Kinder bereits im Bett sind. Für meine Familie wird das Mitfiebern mit den Shows beginnen. Dann werden sie unmittelbar mitbekommen, was passiert.

Matthias Steiner im Interview: Let's Dance!

Und Ihre Frau? Ist Sie skeptisch, ob Sie es durchhalten?

Wir hatten bisher beide keine großen Ambitionen zu tanzen. Unseren Hochzeitswalzer haben wir zwar geübt, das war aber mehr Pflicht als Kür. Nun sehe ich das Tanzen als eine neue Form der Bewegung an. Das war auch der ausschlaggebende Punkt, an Let's Dance teilzunehmen. Sport ist schon immer wichtig für mich. Ich gehe zum Beispiel gerne auf den Königstuhl in Heidelberg oder fahre Fahrrad. Das macht nicht nur Spaß, sondern wirkt sich auch positiv auf meinen Diabetes beziehungsweise auf meinen Blutzuckerspiegel aus. Und mit Let's Dance möchte ich zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, Sport zu treiben.


Wie bereiten Sie sich auf die Shows vor: Essen Sie anders?

Ich esse ganz normal, gesund und so, dass es mit meinem Blutzuckerspiegel vereinbar ist. Durch das intensive Training verbrenne ich allerdings deutlich mehr Kalorien und habe auch mehr Appetit. Seitdem ich meine Insulinpumpe trage, sind Unterzuckerungen zum Glück kaum noch ein Thema für mich. Ich kann meine Basalrate zum Beispiel auf 70 Prozent reduzieren, wenn ich sportlich aktiv bin. Dann fällt mein Blutzucker nicht mehr so stark ab. Es ist ein tolles Gefühl, Insulin auf die individuellen Bedürfnisse einstellen zu können. Mit einer Spritze war das vorher nicht möglich.

Wo tragen Sie Ihre Accu-Chek Spirit Combo Insulinpumpe beim Tanzen? Gibt es ein spezielles Tanz-Outfit?

Also beim Training trage ich sie an der Hose. Für die Sendung bekomme ich ein Outfit, in das eine kleine Extratasche eingenäht sein wird: diskret, praktisch und maßgeschneidert, damit sie beim Tanzen nicht stört, aber auch nicht herunterfallen kann.

Matthias Steiner im Interview: Let's Dance!

Ist Ihre Accu-Chek Spirit Combo Insulinpumpe denn eine zweite gute "Tanzpartnerin"? Gibt es Situationen in denen Sie sie aktuell besonders schätzen?

Ja, sie ist eine gute und vor allem diskrete Tanzpartnerin. Ich bin froh, dass ich sie beim Tanzen nicht immer rausholen muss, sondern mit dem Accu-Chek Aviva Combo Blutzuckermesssystem fernsteuern kann. Das ist auch jetzt im Winter praktisch, wenn ich drei Schichten Kleidung trage. Die Fernbedienung fällt zudem nicht auf, weil sie aussieht wie ein Handy. Und das ist beim Accu-Chek Mobile Blutzuckermesssystem genauso – deswegen nutze ich es schon seit Jahren. Ich muss nicht mit einzelnen Teststreifen hantieren und kann einfach nebenbei diskret meinen Blutzucker messen.


Haben Sie Angst vor Lampenfieber? Und wenn ja, wie bereiten Sie sich darauf vor?

Angst würde ich nicht sagen, denn Lampenfieber ist etwas ganz Normales. Es ist ähnlich wie bei den Wettkämpfen früher. Damals habe ich bereits vier bis fünf Stunden vor dem Wettkampf regelmäßig meinen Blutzucker gemessen, denn die Nervosität wirkt sich auf den Blutzuckerspiegel aus. Wie stark er vor dem Tanzen steigen wird, weiß ich noch nicht genau. Aber ich gebe Acht auf mich und habe meine Werte immer im Blick. Immerhin trete ich live vor einem Millionen-Publikum auf. Bis ich zur Bühne gehe, muss der Wert auf jeden Fall stimmen – dann sind es aber "nur" zwei Minuten, und in dieser kurzen Zeit dürften weder das Adrenalin noch die Bewegung einen zu extremen Einfluss auf die Werte nehmen.

Und die letzte Frage: Was ist Ihr Ziel bei Let's Dance? Der erste Platz?

Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich nicht gewinnen möchte. Als Sportler denkt man auch in Siegen, daher gebe ich einfach mein Bestes. Ich denke, ich konzentriere mich darauf, von Show zu Show weiter zu kommen und mich auf die einzelnen Tänze vorzubereiten. Gewinnen wäre natürlich toll, aber die Konkurrenz ist schließlich auch groß.

Am Freitag, den 13. März geht's los! Die Diabetiker-Community drückt Ihnen mit Sicherheit die Daumen. Vielen Dank für das Interview!
Accu-Chek.de

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