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Gedächtnisprobleme beim Diabetes Management

Gedächtnisprobleme beim Diabetes ManagementUnsicherheit darüber, ob schon Insulin
gespritzt wurde, beeinträchtigt Wohl-
befinden und Diabetestherapie.
Diese Tipps unterstützen Sie bei
Erinnerungsschwierigkeiten.

Waren Sie sich schon einmal unsicher, ob oder wie viel Insulin Sie gespritzt haben? Damit sind Sie nicht allein: Laut einer internationalen Studie ging es bis zu 82 % der untersuchten Personen genauso. Welche Auswirkungen das auf das Wohlbefinden der Patienten und das Diabetesmanagement hat und welche Tipps Ihnen bei Gedächtnisproblemen bei der Insulingabe helfen, finden Sie hier.

Gedächtnisprobleme häufiger morgens

Von den insgesamt 350 deutschen Teilnehmern hatten über die Hälfte Typ-1-Diabetes. 74 Prozent berichteten, im vergangenen Monat die Insulingabe unbeabsichtigt vergessen zu haben. 82 Prozent waren sich im vergangenen Monat schon einmal unsicher, ob sie Insulin gespritzt hatten, und rund 68 Prozent berichteten über Erinnerungslücken in Bezug auf die gespritzte Dosis.

Am häufigsten traten diese Gedächtnisprobleme beim Aufwachen am Morgen auf, oder aber in Entspannungsphasen. Wenn das Spritzen unbeabsichtigt vergessen wurde, verabreichten sich 28 Prozent der Befragten Insulin erst wieder zum nächsten geplanten Zeitpunkt. Von den Befragten, die sich in Bezug auf die gespritzte Dosis unsicher waren, war es sogar rund die Hälfte, die erst beim nächsten geplanten Zeitpunkt korrigierte.

Rückkehr in den normalen Blutzuckerbereich braucht Stunden

Patienten, die das Spritzen vergessen hatten, brauchten dazu im Schnitt fast neun Stunden. Die Befragten berichteten über ein bis vier zusätzliche Blutglukoseselbstmessungen, die erforderlich waren, um in den normalen Blutzuckerbereich zurückzukehren, und über einen negativen Einfluss auf ihre physische und emotionale Verfassung.

Zudem zogen die Gedächtnisprobleme bei Menschen mit Diabetes Abwesenheitszeiten bei der Arbeit nach sich sowie eine eingeschränkte Fähigkeit, ihrer Arbeit optimal nachzugehen. Knapp vier Prozent derjenigen, die nicht sicher waren, ob sie gespritzt hatten, suchten aufgrund der Gedächtnisprobleme den Kontakt zu einem Arzt. Von denjenigen, die nicht sicher waren, die richtige Dosis gespritzt zu haben, waren es knapp 14 Prozent.

Das hilft bei Gedächtnisproblemen in der Diabetestherapie

Um die negativen Auswirkungen zu vermeiden, die vergessene oder möglicherweise doppelte Insulin-Injektionen nach sich ziehen, können Menschen mit Diabetes mit einer guten Routine entgegenwirken. Feste Zeitpunkte für das Spritzen und Erinnerungen im Handy können unterstützen. Hilfreich ist es beispielsweise auch, die Spritz-Utensilien immer am gleichen Platz aufzubewahren und direkt nach dem Spritzen die Dosis und Uhrzeit in einem Tagebuch zu notieren. Auch das laute Aussprechen „Ich habe jetzt gespritzt“ direkt während oder nach der Injektion kann dabei helfen, sich später zu erinnern.

Moderne Diabetestechnologie kann ebenfalls unterstützen. So erleichtern digitale Tagebücher (Apps) das Dokumentieren der Daten. Auch Smart Insulin-Pens sind hilfreich: Diese speichern Zeitpunkt und Dosis der Insulininjektionen und erlauben es Ihnen, diese jederzeit zu überprüfen, wenn einmal Unsicherheit auftreten.

Quelle:
Accu-Chek.de
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