Glücklich mit Diabetes - Tipps für mehr Zufriedenheit

Accu-Chek Services - Glücklich mit Diabetes

In jedem Leben gibt es Momente, in denen man sich niedergeschlagen, traurig oder lustlos fühlt. Unser seelischer Zustand wird stark von Stimmungen und Gefühlen beeinflusst. Sie variieren zwischen Freude und Traurigkeit, je nach eigener Gemütslage und äußerem Einfluss. So freuen wir uns beispielsweise über das schöne Wetter, während der schlecht gelaunte Chef eine negative Wirkung auf unsere Stimmung hat. Und auch eine chronische Erkrankung wie der Diabetes kann unsere Verfassung stark beeinflussen.


Gründe für Verstimmungen
  • Die Diagnose Diabetes kann zunächst ein Schock sein. In den ersten Tagen und Wochen gehen Ihnen viele Gedanken und Sorgen durch den Kopf, gleichzeitig erhalten Sie Tipps und Informationen zum Leben mit dem Diabetes. Da kann man sich am Anfang schon überfordert fühlen und denken, das ist nicht zu schaffen. Schließlich müssen Sie erst lernen, mit dem Diabetes und Rückschlägen, wie zum Beispiel zu hohen Blutzuckerwerten, zurechtzukommen. Oft kann es schon helfen, sich in solchen Situationen dem behandelnden Arzt oder dem Diabetesteam anzuvertrauen
  • Hypo macht Stimmung: Wer ohne ersichtlichen Grund tieftraurig oder euphorisch ist, sollte in diesen Situationen seinen Blutzucker messen. Eine Unterzuckerung zeigt sich nicht nur durch körperliche Symptome wie Schwitzen, Zittern oder Sehstörungen. Auch die Psyche kann beeinflusst werden.
  • Ein länger anhaltendes Gefühl der Antriebslosigkeit und negative Einstellungen gegenüber der Diabetes-Therapie können auf ein so genanntes Diabetes-Burnout hindeuten. Dieses "Ausgebranntsein" kann durch zu hohe und unrealistische Ziele in der Diabetes-Therapie ausgelöst werden. Erreicht man sie nicht, kommt es zu Enttäuschung und Niedergeschlagenheit. Wer merkt, dass er sich zu hohe Ziele steckt und die Motivation verliert, sich überhaupt noch um den Diabetes zu kümmern, sollte mit seinem Arzt und dem Diabetesteam sprechen. Gemeinsam können vernünftige Ziele angepeilt werden, die zu Erfolgserlebnissen und besserer Laune führen.
  • Ist die Stimmung wochenlang im Keller, könnte sich dahinter auch eine Depression verbergen. Meist handelt es sich um eine vorübergehende und milde Form, die sich als Reaktion auf eine chronische Krankheit entwickeln kann. Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Rechtzeitig erkannt, lassen sich psychische Probleme mit professioneller ärztlicher Unterstützung gut und erfolgreich behandeln.
Tipps für mehr Zufriedenheit
  • Steuern Sie Ihr Leben selbst: Nicht der Diabetes beherrscht Sie, Sie beherrschen den Diabetes.
  • Sammeln Sie Glücksmomente: Achten Sie jeden Tag auch auf die kleinen Dinge, die das Leben schöner machen.
  • Bleiben Sie Realist: Nehmen Sie das Leben mit Diabetes an und achten Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt auf Therapieziele, die Sie gut bewältigen können.
  • Pflegen Sie soziale Beziehungen: Liebe, Freundschaft und Geselligkeit sind gute Mittel gegen negative Gedanken.
  • Übertreiben Sie nicht: Wer die richtige Balance zwischen Anspannung und Entspannung findet, lebt zufriedener.
  • Bleiben Sie flexibel: Seien Sie neugierig und lassen Sie sich auf Veränderungen des Lebens ein, anstatt dagegen anzukämpfen.

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