GfK-Umfrage: Warum und wie sollte man Blutzucker messen?

GFK Umfrage zur Blutzuckermessung

Wer mit Diabetes möglichst gesund leben will, muss die Wechselwirkungen zwischen Bewegung, Ernährung und Blutzuckerwerten verstehen lernen. Dabei kann die strukturierte Blutzuckerselbstkontrolle helfen. Denn nur wer seinen Stoffwechsel kennt, kann ihn auch positiv beeinflussen. Welche Auswirkungen z. B. Sport und Bewegung auf den Blutzucker haben, lässt sich mit Hilfe gezielter Messungen erkennen. Eine Messung vor dem Spaziergang und eine danach zeigt bereits, wie stark Bewegung den Blutzucker senken kann – so steigt die Motivation für einen gesünderen Lebensstil.

Warum messen Menschen mit Diabetes ihren Blutzucker?

Bedenklich: 43 Prozent der Befragten einer GfK-Umfrage geben an, den Blutzucker zu messen, "weil mein Arzt die Werte sehen will". Für eine gute Diabeteseinstellung ist es aber wichtig, dass Menschen mit Diabetes selbst Ableitungen aus ihren Werten treffen können. Denn nur wer regelmäßig seinen Blutzucker misst, weiß wie sein Körper z. B. auf eine Portion Spaghetti oder einen Spaziergang reagiert. Dessen sind sich aber nur rund die Hälfte der Patienten mit Diabetes bewusst. Für einen guten Überblick sorgt eine strukturierte Blutzuckerselbstkontrolle mit Tagesprofilen – eine Selbstmessung vor und nach dem Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie vor dem Schlafen. Blutzuckermessen kann außerdem eine Motivationshilfe sein: Betroffene bekommen ein gutes Gefühl für den eigenen Körper und erleben unmittelbar, dass z. B. Bewegung gut tut und den Blutzucker senkt.

In welcher Frequenz ist die Blutzuckermessung sinnvoll?

Eine aktuelle GfK-Umfrage zeigt, dass rund die Hälfte der Menschen mit Diabetes ihre Blutzuckerwerte nicht im Blick hat. Während 15 Prozent der Befragten nur einmal morgens nüchtern messen, verlassen sich rund ein Drittel der Menschen mit Diabetes ausschließlich auf die quartalsweise Messung ihres Blutzuckers beim Arzt. Was diese vierteljährliche Betrachtung jedoch nicht zeigen kann, sind Blutzuckerschwankungen mit besonders hohen oder niedrigen Werten. Besonders hohe Werte sind aber verantwortlich für Folgeerkrankungen bei Diabetes. Für einen besseren Überblick sollten alle Menschen mit Diabetes ihren Blutzucker strukturiert nach einem festen Schema messen – wie 40 Prozent der Befragten angeben. Experten empfehlen hierfür Tagesprofile – auch für Typ-2-Diabetiker ohne Insulintherapie. Die strukturierte Blutzuckerselbstmessung ist für Menschen mit Diabetes die Basis für eine gute Therapiekontrolle und bei Bedarf für eine Therapieanpassung. Diabetiker ohne Insulintherapie erhalten bereits durch drei Sieben-Punkt-Tagesprofile pro Quartal eine realistische Übersicht – eine Selbstmessung vor und nach dem Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie vor der Nachtruhe. Die 25 Teststreifen des Accu-Chek® Aviva Teststreifen-Kombipakets (erhältlich in der Apotheke) reichen für drei solcher Profile.

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