Diabetes bei Kindern: Die erste Reaktion

Accu-Chek Services - Die erste Reaktion

Ihr Kind hat Diabetes. Die Diagnose ist wie ein Schock für Sie – eine überaus verständliche Reaktion. Verzweiflung, Wut, Trauer und Angst: Die Verarbeitungsphase ist ein Wechselbad der Gefühle, die Ihnen leider niemand abnehmen kann. Keine Sorge: Das sind ganz normale Gefühle in einer Situation, die sich nur schwer abschätzen lässt. Lassen Sie Ihrer Wut und negativen Empfindungen freien Lauf. Rennen Sie um den Block oder traktieren Sie den Sandsack im Sportstudio. Ihr Kind ist unglücklich, weil es Diabetes hat? Sagen Sie nicht "Reiß dich zusammen" sondern bieten Sie eine Schulter zum Ausweinen.

Offen mit Diabetes umgehen

Ihr erster Impuls ist es, die Krankheit möglichst wenigen Leuten mitzuteilen? Auch wenn es erst mal schwer fällt: Gehen Sie offen mit dem Diabetes um. Alle, die mit Ihrem Kind enger zu tun haben, sollten Bescheid wissen, etwa Großeltern, Erzieher, Lehrer, Freunde usw. So können sie im Fall von Unterzuckerung reagieren und wundern sich auch nicht, wenn Ihr Sohn oder Ihre Tochter zur Spritze greift. Je mehr Sie Ihr Kind unterstützen, umso besser kann Ihr Kind mit seinem Diabetes umgehen.

Rückschläge akzeptieren

Vielleicht kommt es zu Rückschlägen: Ihr Kind wird plötzlich ungeduldig und hat keine Lust mehr, regelmäßig den Blutzucker zu messen. Oder es kommt in die Pubertät und ist von den Stoffwechselschwankungen genervt, die diese mit sich bringt. Oder Sie selbst haben eine Phase der Niedergeschlagenheit und sind leicht deprimiert.

Seien Sie beruhigt: Auch das ist kein Grund, an sich zu zweifeln, sondern völlig normal. Doch lassen Sie sich nicht zu sehr herunterziehen, denn damit helfen Sie weder sich noch Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn.

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