Diabetes bei Kindern: Tipps für Eltern

Accu-Chek Services - Diabetes bei Kindern

Mit der Zeit muss Ihr Kind selbst wieder in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Durch die Diagnose hat es sowieso den Eindruck, sich von andern zu unterscheiden. Dieses Gefühl sollten Sie nicht verstärken, weder durch Überängstlichkeit noch durch Sonderbehandlungen. Ein Beispiel: Ihr Kind sollte in der Regel das Gleiche essen wie der Rest der Familie und keine Extrakost. Viele Eltern von Kindern mit Diabetes meinen es zu gut und lassen Ihre Tochter/Ihren Sohn nicht mehr viel alleine ausprobieren. Ein Verhalten, das die Entwicklung und eine altersgemäße Selbstständigkeit behindern kann. Auch Ihr Kind muss in das eigene Diabetesmanagement hineinwachsen, indem es nach und nach eigene Aufgaben übernimmt. Bei kleineren Kindern empfiehlt sich ein spielerischer Ansatz. Ernennen Sie es z. B. zum Kapitän der Diabetesmannschaft, der alles im Griff hat. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf, Sie haben sicher noch weitere Ideen.

Normal entwickeln mit Diabetes

Ihr Kind spielt, tobt und streitet, schreibt Zweier (oder Fünfer) in der Klassenarbeit, verliebt sich und nabelt sich ab – wie alle andern Kinder auch. Helfen Sie ihm, so gut Sie können: Je selbstverständlicher Sie damit umgehen, umso unbeschwerter kann Ihre Tochter/Ihr Sohn aufwachsen. Gerade in der Pubertät fühlen sich die meisten Jugendlichen von allzu viel elterlicher Fürsorge genervt. Wenn Sie in dieser Phase zu sehr drängen und zu stark Kontrolle ausüben ziehen sich Teenager gerne zurück. Bedrängen Sie Ihr Kind nicht, wenn es alleine sein will. Helfen Sie stattdessen, verantwortungsvoll mit Diabetes umzugehen und schränken es nicht zu sehr ein. Partys, die erste Freundin oder der erster Freund, Führerschein - all dies wird auf Sie zukommen und das ist auch gut so: Schließlich soll Ihr Kind lernen, ein eigenes unbeschwertes Leben zu führen. Akzeptieren Sie diese Entwicklung. Anders gesagt: Je positiver Sie mit dem Diabetes umgehen, umso besser für Ihr Kind.

  • Vermeiden Sie Überängstlichkeit – Kinder haben feine Antennen für Zwischentöne und allzu große Sorge überträgt sich auf Ihren Sohn oder Ihre Tochter.
  • Verzichten Sie auf eine Vielzahl von Verboten oder Einschränkungen. Sie nehmen Ihrem Kind nicht nur seine Lebensfreude, sondern geben ihm das Gefühl, dass es anders ist, machen es zum Außenseiter.
  • Natürlich sind mehr Planung und ein bewussteres Leben erforderlich, doch das ist in Ihrem Fall eben normal, der Alltag.
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