Erste Reaktion nach der Diagnose

Ihr Kind hat Diabetes. Die Diagnose ist wie ein Schock für Sie – eine überaus verständliche Reaktion. Verzweiflung, Wut, Trauer und Angst: Die Verarbeitungsphase ist ein Wechselbad der Gefühle, die Ihnen leider niemand abnehmen kann. Keine Sorge: Das sind ganz normale Gefühle in einer Situation, die sich nur schwer abschätzen lässt.

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Aktive Unterstützung im Alltag

Meist wird die Erstdiagnose Im Krankenhaus gestellt, wo fast immer ein Ansprechpartner erreichbar ist. Zu Hause müssen Sie selbst mit dem Diabetes umgehen, auch wenn Ihr behandelnder Arzt und die Diabetesberaterin weiterhin Ihre Ansprechpartner sind. Am besten Sie besuchen eine Schulung, in der Sie und – je nach Alter – auch Ihr Kind alles lernen, was Sie rund um den Umgang mit Diabetes wissen müssen.

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Ihr Kind im Mittelpunkt

Mit der Zeit muss Ihr Kind selbst wieder in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Durch die Diagnose hat es sowieso den Eindruck, sich von andern zu unterscheiden. Dieses Gefühl sollten Sie nicht verstärken, weder durch Überängstlichkeit noch durch "Sonderbehandlung". Ein Beispiel: Ihr Kind sollte in der Regel das Gleiche essen wie der Rest der Familie und keine Extrakost.

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