Jugendliche und Drogen: So wichtig ist eine Drogenaufklärung

Accu-Chek Services - Drogen

Ob in der Clique oder der Disco – fast jeder Jugendliche kommt irgendwann mit Drogen in Berührung. Sei es, dass ihm ein Joint angeboten wird oder Freunde Pillen und Ähnliches konsumieren. Diese Vorstellung ist für alle Eltern zu Recht äußerst beunruhigend. Umso wichtiger ist es, dass auch Sie als Mutter oder Vater gut informiert sind.

Drogen sind illegal. Zudem gefährden sie die Gesundheit, machen lustlos oder putschen auf – Effekte, die gerade sensiblen Jugendlichen besonders zu schaffen machen. Für Menschen mit Diabetes sind Haschisch, Ecstasy & Co. extrem tückisch: Manche Drogen lassen den Blutzuckerspiegel ansteigen, andere senken ihn. Besonders unkalkulierbar sind Chemiecocktails, denn keiner weiß, welche Stoffe enthalten sind und wie sie wirken. Kurz: Die Wirkung von Drogen auf den Blutzuckerspiegel lässt sich nicht vorhersagen.

Ein weiteres gewichtiges Argument: Auch kleine Mengen beeinträchtigen die Wahrnehmungsfähigkeit. So kann es nur allzu schnell passieren, dass Ihre Tochter/Ihr Sohn vergisst, den Blutzucker zu kontrollieren oder die Anzeichen von Unterzucker übersieht – von der Suchtgefahr ganz zu schweigen.

Hier einige Tipps, die besorgten Eltern weiterhelfen:

  • Klären Sie sachlich auf
    Oft ist den Jugendlichen gar nicht klar, wie Drogen auf ihren Körper wirken und welche Gefahren ein Rausch für Menschen mit Diabetes darstellt. Geben Sie ihnen fundierte Informationen an die Hand und bleiben dabei so sachlich wie möglich.
  • Vermeiden Sie Verbote
    Der Reiz des Verbotenen ist gerade in der Pubertät besonders groß. Daher: Betonen Sie die Gesundheitsgefährdung, die Drogen gerade für Diabetiker darstellen. Dadurch erreichen Sie Ihr Kind eher als durch strikte Verbote.
  • Stärken Sie das Selbstbewusstsein Ihres Kindes
    Wer eins mit sich selbst ist, kann leichter "Nein" sagen. Helfen Sie Ihrem Kind dabei. Fördern Sie sein Selbstbewusstsein, auch wenn es Rückschläge einstecken muss oder das Diabetesmanagement nicht immer klappt. So fällt es ihm leichter, sich in der Clique durchzusetzen und Drogen abzulehnen.
  • Gehen Sie mit gutem Beispiel voran
    Kinder ahmen viele Verhaltensweisen ihrer Eltern (oft unbewusst) nach. Wenn z. B. Erwachsene selbst viel Alkohol konsumieren und dann Verbote aussprechen, ist das schwer nachzuvollziehen. Daher: Eine vernünftige Lebensweise motiviert Ihre Tochter/Ihren Sohn dazu, es Ihnen gleich zu tun.
  • Fragen Sie die Experten
    Falls Sie nicht mehr weiter wissen, fragen Sie Ihren behandelnden Arzt. Er empfiehlt Ihnen geeignete Beratungsstellen. Oder wenden Sie sich an Ihre örtlichen Drogenberatungsstellen.

Jugendgerechte Informationen über die Gefahren von Drogen findet Ihre Tochter/Ihr Sohn unter www.drugcom.de, einer Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

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