Insulinspritze und Insulin-Pen: Vorteile für kleine Kinder

Accu-Chek Services - Vorteile für kleine Kinder

Die Insulinspritze ist ein medizinisches Gerät und wirkt auf den ersten Blick vielleicht etwas abschreckend. Sie ermöglicht jedoch schnell und langsam wirkendes Insulin zu mischen. Das spart – im Vergleich mit dem Insulin-Pen – 2-3 Spritzen pro Tag.

Konkret gesagt: In der Insulinspritze mischen Sie langsam und schnell wirkendes Insulin in einem Verhältnis, das Ihnen Ihr Diabetologe vorgegeben hat. Morgens spritzen Sie quasi Bolus- und Basalinsulin in einem Gang, genauso verfahren Sie abends.

Mit dem Insulin-Pen hingegen könnte die Therapie folgendermaßen aussehen. Zweimal pro Tag spritzen Sie Ihrem Kind den Grundbedarf mit Verzögerungsinsulin (Basalrate), dazu dreimal pro Tag zu den Hauptmahlzeiten zusätzlich schnell wirkendes Insulin (Bolus). Das macht insgesamt fünf Spritzen pro Tag.

Im Ergebnis bedeutet das: Mit der Insulinspritze sparen Sie sich drei Spritzen und geben Ihrer Tochter/Ihrem Sohn nur drei Spritzen pro Tag. Bei Kindern, die vor dem Spritzen Scheu haben, ist dies ein zusätzlicher Vorteil.

Insulinkonzentrationen – U-40- und U-100-Insulin

In Deutschland sind zwei verschiedene Insulinkonzentrationen erhältlich: U 40 und U 100. Das bedeutet: Pro Milliliter sind 40 bzw. 100 Einheiten Insulin enthalten. Für Insulin-Pens werden allerdings in der Regel U-100-Konzentrationen angeboten. Ist der Insulinbedarf Ihres Kindes gering, weil es noch klein ist, oder Sie die Tagesdosis auf vier bis fünf Injektionen verteilen, ist die Dosierung mit dem Insulin-Pen problematisch.

Die Insulinspritze kommt also in Frage
  • wenn Ihr Kind noch sehr klein ist und geringe Insulinmengen braucht,
  • wenn Ihr Kind mit häufigem Spritzen schlecht zurecht kommt.
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