Tipps zur Spargelzubereitung

Accu-Chek Services - Spargel

Endlich ist wieder Spargelzeit. Ob weiß, grün oder violett, die leckeren Stangen findet man bald auf fast jedem Teller.

Er wurde schon "Frühlingsluft in Stangen", "königliches Gemüse" oder auch "essbares Elfenbein" genannt - Spargel gibt es nur kurze Zeit im Jahr und wird von Feinschmeckern in der ganzen Welt geschätzt.

Spargel liebt Wärme, daher beginnt die Spargelzeit je nach Witterung Mitte bis Ende April. Sobald die Bodentemperaturen auf 12 bis 16 Grad steigen, werden die empfindlichen Stangen vorsichtig von Hand gestochen. Dabei werden sie in ungefähr 25 Zentimetern Tiefe abgeschnitten. Am 24. Juni (Johannistag) endet die Spargelernte traditionell, da nun die Tage wieder kürzer werden. Der Spargel bekommt jetzt ausreichend Zeit, um Nährstoffe zu sammeln und sich zu erholen, damit er im nächsten Jahr wieder viele neue Sprossen bilden kann.

In Deutschland ist der weiße, besonders mild schmeckende Bleichspargel am beliebtesten. Er wird in Erdwällen (Spargeldämme) kultiviert und gestochen, sobald sich die Erdoberfläche leicht hebt, aber bevor er mit dem Sonnenlicht in Berührung kommt. So bleibt er bis in die Spitzen makellos weiß. Violetter Spargel wird wegen seines feinen, im Vergleich zum Bleichspargel minimal kräftigeren und würzigeren Geschmacks besonders in Frankreich geschätzt. Die violette Färbung entsteht durch das Sonnenlicht, denn er wird erst geerntet, wenn die Spitzen die Erdoberfläche schon leicht durchbrochen haben. Grüner Spargel wird ohne Erdwälle angebaut und ist mit seinem würzig-kräftigen Geschmack dem Wildspargel am ähnlichsten. Er wächst über der Erde und verfärbt sich so auf ganzer Länge. Da für Grünspargel andere Sorten verwendet werden als für Bleichspargel, ist er dünner, und es muss nur das untere Drittel geschält werden.

Spargel muss man frisch genießen. So erkennen Sie, ob sich der Kauf lohnt:

  • Der Kopf ist fest geschlossen, die Stangen prall und glänzend.
  • Die Stangen quietschen, wenn man sie aneinander reibt.
  • Die Schnittenden sind saftig; wenn man sie zusammendrückt, entsteht ein frischer, aromatischer Geruch.

Frischer, ungeschälter Spargel kann in ein feuchtes Tuch eingeschlagen bis zu vier Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Auch Einfrieren ist kein Problem: Dafür einfach die Stangen waschen, schälen, die holzigen Enden abschneiden und sofort einfrieren. So ist er etwa sechs bis acht Monate haltbar. Gefrorenen Spargel zum Verarbeiten einfach ins kochende Wasser geben. Dazu passen am besten festkochende Kartoffelsorten.

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