Psychologie des Heißhungers - Heißhunger stoppen

Accu-Chek Services - Ernährung

Essen hat viel mit unserer Psyche zu tun. So greifen "Stress-Esser" bei hoher Belastung oft zu Süßem und Fast Food und essen eher unregelmäßig und schnell. Der Magen sendet aber frühestens eine Viertelstunde, nachdem er voll ist ein Stopp-Signal. Diese natürliche Grenze wird durch schnelles Essen unterlaufen. Der "emotionale Esser" isst vor allem bei Frust, Ärger, Trauer oder Langeweile. Der "emotionale Esser" isst vor allem bei Frust, Ärger, Trauer oder Langeweile. Und ähnlich wie der Stress-Esser greift auch er eher zu Süßem, um sich abzulenken oder zu entspannen. Denn zuckerhaltiges Essen kann in Stresssituationen helfen, die Spannung zu reduzieren, da Zucker das "Glückshormon " Dopamin im Gehirn aktiviert. Auf Dauer führt das zu einer Art Abhängigkeit, sodass man bei Stress automatisch zum Schokoriegel greift. Wird das zur Gewohnheit, können regelrechte Essattacken die Folge sein, bei denen man viel mehr zuckerhaltige und kalorienreiche Nahrung zu sich nimmt, als man möchte.

Wenn Essen zur Ersatzbefriedigung wird hat das Folgen für Körper und Seele: Auf die Dauer nimmt man nicht nur zu, wodurch sich die Insulinresistenz verschlechtert sowie Blutdruck- und Cholesterinwerte steigen können. Psychische Folgen sind Schuldgefühle und Vorwürfe, weil man sich nicht beherrschen kann.

Besonders Menschen, die sich stark beim Essen kontrollieren, sind anfällig für Heißhungeranfälle. Denn strikte Verbote wie "Ich esse nie wieder Schokolade." kann man viel schwerer einhalten als das flexiblere: "Ich esse diese Woche nur eine Tafel Schokolade." Schon ein Keks kann die selbst gesetzten Grenzen zusammenbrechen lassen. Die Folge ist eine Heißhungerattacke, nach dem Motto: "Jetzt ist sowieso alles egal!"

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