Diabetes mellitus kann unterschiedliche Folgeerkrankungen verursachen, sowohl bei Typ-1-Diabetes als auch Typ-2-Diabetes. In dieser Rubrik erfahren Sie, welche Erkrankungen dies sein können und erhalten Tipps, wie Sie vorbeugen können.
Nierenerkrankungen frühzeitig feststellen
In Deutschland stellen Diabetiker mit geschätzten 20.000 Betroffenen die größte Gruppe der Dialysepatienten, sie tragen ein 17 Mal höheres Risiko an den Nieren zu erkranken als Stoffwechselgesunde. Zwischen 30 bis 40 Prozent entwickeln nach einer Krankheitsdauer von 15 bis 20 Jahren eine diabetische Nierenerkrankung (Nephropathie).
Herzgefäßerkrankungen vorbeugen
Regelmäßige Kontrolle ist am besten: Lassen Sie Ihre Blutfettwerte einmal im Jahr bei Ihrem Arzt überprüfen. Schildern Sie alle Beschwerden von Kurzatmigkeit über Brustschmerzen bis hin zu Schwindelanfällen. Zur Herzkontrolle sollte ebenfalls einmal jährlich ein EKG (Elektrokardiogramm) durchgeführt werden.
Schlaganfall – Ursachen und Warnsignale
Ein Schlaganfall wird ausgelöst, wenn das Gehirn oder Teile des Gehirns nicht ausreichend mit Blut versorgt werden. Weil die Blutgefäße blockiert sind, wird der Blutfluss unterbrochen und der Gehirnteil im betroffenen Gewebe funktioniert nicht mehr. Was genau sind die Ursachen für einen Schlaganfall?
Bluthochdruck erkennen – Folgeerkrankungen vorbeugen
Bluthochdruck (Hypertonie) tut nicht weh, belastet aber Herz und Gefäße. Normale Blutdruckwerte einzuhalten, ist aber gerade für Diabetiker enorm wichtig. Denn hoher Blutzucker und hoher Blutdruck wirken zusammen und begünstigen das Auftreten einer Reihe von Erkrankungen.
Augenerkrankungen frühzeitig erkennen und behandeln
Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko für Netzhautschädigungen (Retinopathie), der Graue Star (Katarakt) tritt häufiger bei Diabetikern als bei Menschen ohne Diabetes auf. Im Extremfall, d.h. zu spät entdeckt oder unsachgemäß behandelt, können diese Augenerkrankungen zur Erblindung führen.
Nervenschädigungen aktiv vorbeugen
Je länger Diabetes andauert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Nervenschädigung. Durch konsequente Blutzuckerkontrolle können Sie das Erkrankungsrisiko um 60 Prozent senken. Das belegt eine Studie des Diabetes Control and Complications Trial (DCCT), die über zehn Jahre an Typ-1-Diabetikern durchgeführt wurde.























































