Nierenerkrankungen frühzeitig erkennen und vermeiden

Accu-Chek Services - Nierenerkrankungen feststellen

In Deutschland stellen Diabetiker mit geschätzten 20.000 Betroffenen die größte Gruppe der Dialysepatienten, sie tragen ein 17 Mal höheres Risiko an den Nieren zu erkranken als Stoffwechselgesunde. Zwischen 30 bis 40 Prozent entwickeln nach einer Krankheitsdauer von 15 bis 20 Jahren eine diabetische Niereerkrankung (Nephropathie). Dadurch steigt auch ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Regelmäßige Kontrolle und wirksame Maßnahmen helfen, Nierenerkrankungen effektiv vorzubeugen.

Die Nieren filtern und entsorgen Abfallstoffe im Blut, indem sie diese über den Harn ausscheiden. Millionen von Blutgefäßen bilden einen Teil des Filtersystems der Nieren. Durch zu hohen Blutzucker und erhöhten Blutdruck können diese kleinen Blutgefäße geschädigt werden. Die Folge ist eine zunehmende Verschlechterung der Filterleistung der Nieren. Auszuscheidende Abfallstoffe sammeln sich im Blut an.

Regelmäßige Nierenchecks

Die Gefäßschädigung verläuft meist langsam. Beugen Sie mit regelmäßigen Nierenchecks vor: Weil eine Nierenerkrankung bis ins fortgeschrittene Stadium keine Symptome aufweisen kann, sollten Urintests auf erhöhtes körpereigenes Eiweiß im Harn (Mikroalbuminurie-Test) mindestens einmal pro Jahr beim Arzt standardisiert durchgeführt werden. Durch den Nachweis von Mikroalbuminurie werden Nierenerkrankungen bereits im Frühstadium erkannt. Eine geeignete Behandlung kann die Krankheit verlangsamen oder ganz abwenden.

Optimale Blutzucker-, Blutfett- und Blutdruckwerte

Auch heute noch werden Nierenerkrankungen zu spät diagnostiziert und in ihrer Bedeutung unterschätzt. Treten Nierenschäden auf, muss sie ein spezialisierter Facharzt frühzeitig behandeln. Um eine Schädigung der Nieren von vornherein zu vermeiden, sollten Diabetiker ihre Blutzucker-, Blutfett- und Blutdruckwerte senken. Als Zielwert für den Blutdruck gilt 130/80 mmHg.

Risikofaktoren für Nierenerkrankungen

Je länger der Blutzucker schlecht eingestellt ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit einer Nierenschädigung. Die regelmäßige Blutzucker(selbst)kontrolle ist sehr wichtig, um den Erfolg oder das Versagen einer Behandlung frühzeitig zu erkennen.

Folgende Risikofaktoren begünstigen zusätzlich das Auftreten einer Nierenerkrankung:

  • Bluthochdruck
  • nahes Familienmitglied, das an einer Nierenerkrankung leidet.

Weiterführende Informationen finden Sie unter www.diabetesde.org und www.weltnierentag.de

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