Nierenerkrankung vorbeugen: Tipps für Ihre Nierengesundheit

Accu-Chek Services - Nierenerkrankung

Diabetes ist in Deutschland die häufigste Ursache für ein chronisches Nierenversagen. 40 Prozent der Menschen mit Diabetes haben spätestens 20 Jahre nach Diagnosestellung einen Nierenschaden. Schätzungsweise 20.000 Diabetiker gehen regelmäßig zur Dialyse. Die Beachtung einiger Regeln kann dazu beitragen, dass es nicht so weit kommt.

Gute Blutzuckerwerte anstreben

Erhöhte Blutzuckerwerte tragen zur Schädigung der Blutgefäße bei. Dies gilt auch für die Nieren. Wie Studien belegen, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Blutzuckereinstellung und der Entwicklung einer diabetischen Nierenschädigung. Helfen Sie mit, dass Ihr Blutzuckerspiegel sich normalisiert. Erarbeiten Sie mit Ihrem Arzt einen Einnahmeplan für Ihre Medikamente bzw. Injektionsplan für Insulin, um günstige Blutzuckerwerte zu erreichen.

Hohen Blutdruck senken

Lassen Sie zu hohen Blutdruck behandeln. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie hoch der Normalwert sein darf und wie Sie ihn erreichen. Es gibt blutdrucksenkende Medikamente, die auch die Nieren schützen. Im Allgemeinen liegt der normale Blutdruckwert unter 130/85 mm Hg.

Eiweiß und Kochsalz reduzieren

Da eiweißreiche Ernährung das Fortschreiten einer Nierenerkrankung fördern kann, wird zur Vermeidung von Nierenschäden zu 0,8 bis 1 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht und Tag geraten. Mit Kochsalz sollte sparsam umgegangen werden. Liegen schwere Nierenschädigungen vor, sollte die tägliche Trinkmenge – die ansonsten mit durchschnittlich zwei Litern angegeben wird – mit dem Arzt abgestimmt werden.

Mit dem Rauchen aufhören

Bereits vorhandene diabetesbedingte Nierenschädigungen entwickeln sich schneller, wenn die Betroffenen rauchen, weil Rauchen den Druck in den Gefäßknäueln der Nieren erhöht und deren Filterleistung senkt.

Übergewicht reduzieren

Der Abbau von Übergewicht trägt zur Normalisierung der Blutzucker- und Blutdruckwerte bei und damit zu einer Entlastung der Nieren.

Medikamenteneinnahme mit dem behandelnden Arzt besprechen

Einige freiverkäufliche Arzneimittel (Schmerzmittel aus der Gruppe der Antirheumatika) können bereits angegriffene Nieren weiter schädigen. Zudem können sich bei Arzneimitteln, die über die Nieren ausgeschieden werden, die Wirkstoffspiegel im Blut erhöhen, wenn Nierenschäden vorliegen. Zur Abklärung eventueller Dosisreduzierungen sollte der behandelnde Arzt hinzugezogen werden.

Jährlich auf Mikroalbuminurie testen

Um Nierenschädigungen frühzeitig festzustellen oder ihrer Weiterentwicklung entgegenwirken zu können sollte jährlich auf Mikroalbuminurie getestet werden. Der Mikroalbuminurietest ist auch im Gesundheits-Pass Diabetes der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) enthalten.

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