Spontane sportliche Betätigung, wechselnde Arbeitszeiten, mal ausschlafen und ungeplante Mahlzeiten – die Insulinpumpentherapie ermöglicht mehr Lebensqualität und Flexibilität. Sie kann auch helfen, die Stoffwechseleinstellung zu verbessern und Folgeerkrankungen hinauszuzögern oder zu vermeiden.
Insulinproduzent Bauchspeicheldrüse
Die gesunde Bauchspeicheldrüse gibt ständig kleine Mengen an Insulin in den Blutkreislauf ab, der es zur Leber sowie zu den Muskel- und Fettzellen transportiert. Je nach Energiebedarf des Körpers und der Höhe des Blutzuckers wird die notwendige Menge Insulin ausgeschüttet.
alle ArtikelInsulinpumpentherapie (CSII) vor allem für Typ-1-Diabetiker
Die "kontinuierliche subkutane Insulintherapie mit Insulininfusionspumpen" (CSII) wurde Ende der 1970er Jahre entwickelt. Mittlerweile gehört sie zu den etablierten Behandlungsmöglichkeiten, insbesondere für Menschen mit Typ-1-Diabetes. Bei Typ-2-Diabetes kommt die Insulinpumpen-Therapie nur in Ausnahmefällen in Frage.
mehrModerne Technik für die kontinuierliche Versorgung mit Insulin
Die Insulinpumpe versorgt den Körper ständig mit dem notwendigen Insulin. Deshalb wird die Insulinpumpen-Therapie als "kontinuierliche (continuous) subkutane Insulin-Infusion" (CSII) bezeichnet. Um die natürliche Insulinfreisetzung der Bauchspeicheldrüse nachzuahmen, wird nur eine Sorte Insulin verwendet.
mehrWas Sie wissen sollten: Basalrate, Bolusgabe, Korrekturfaktor
Die Basalrate deckt den individuellen Grundbedarf an Insulin und ist wichtige Voraussetzung für eine stabile Blutzuckereinstellung. Der Grundbedarf ist unabhängig von den Mahlzeiten und unterliegt Schwankungen. Grundsätzlich ist er nachts und bei körperlicher Aktivität am niedrigsten.
alle ArtikelInsulinpumpentherapie von Kindesbeinen an
Ist eine Insulinpumpentherapie (CSII) schon in jungen Jahren sinnvoll? Diabetes-Experten sagen eindeutig ja. Allerdings stellen Entwicklung und Bedürfnisse der Kinder ganz eigene Anforderungen an die Behandlung. Wir beleuchten die wichtigsten Aspekte.
alle ArtikelStörquellen in der Umgebung von Insulinpumpen
Gegen elektrostatische und elektromagnetische Einflüsse sind Insulinpumpen geschützt. Bei Mobiltelefonen und Röntgen-, CRT- bzw. MRT-Geräten sollten aber folgende Hinweise beachtet werden.
alle ArtikelMit der Insulinpumpe auch modisch on top
Wie können Sie das Gerät passend zu ihrem Outfit tragen, ohne dass es sofort ins Auge fällt? Ob trendy, lässig oder elegant: Es gibt einige Möglichkeiten, die - ohnehin kleine - Pumpe so gut wie unsichtbar werden zu lassen.
mehrReisen mit dem Flugzeug
Mit dem Flugzeug kommen Sie ganz schnell an Ihr Ferienziel. Hier ein paar Tipps, damit Sie schon die Anreise unbeschwert genießen können. Ihr Zubehör verstauen Sie am besten im Handgepäck. Dann haben Sie es während des Fluges jederzeit griffbereit. Verwahren Sie es nicht im Koffer, den Sie während des Fluges nicht erreichen können.
alle ArtikelInsulinpumpe und Sport
Durch Bewegung steigt die Insulinempfindlichkeit der Muskelzellen und der Bedarf an Insulin sinkt. Wie stark dieser Einfluss ist, hängt von Faktoren wie der Dauer und Intensität der Bewegung, von Zeitpunkt, Art und Dosis der letzten Insulingabe, vom Blutzuckerwert und Trainingszustand ab. Der höheren Insulinempfindlichkeit begegnen Pumpenträger mit einer Absenkung der Basalrate, ansonsten riskieren sie schwere Unterzuckerungen.
alle ArtikelGeeignete Insuline
Bei der Insulinpumpen-Therapie wird nur eine Sorte Insulin verwendet: das schnell wirkende Normal- oder Analogoninsulin. Dieses Insulin ist für die Abdeckung der Basalrate und des Bolus zuständig und wird über das Infusionsset an den Körper abgegeben.
alle ArtikelFolgeversorgungs-Workshops
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