Luftblasen in der Insulinpumpe

Accu-Chek Services - Luftblasen in der Insulinpumpe

Wird Insulin in leere Ampullen umgefüllt oder direkt aus dem Kühlschrank in die Insulinpumpe eingesetzt, können sich Luftblasen in der Ampulle bilden. Das gekühlte Insulin hat eine zu geringe Temperatur, "gast" aus und bildet Luftblasen. Das gleiche Phänomen tritt bei der Erwärmung von kaltem Wasser auf.

Wenn die Luftblase aus der Ampulle ins Infusionsset gelangt, wird sie in Richtung Kanüle vorgeschoben. Während der Zeit in der die Luftblase abgegeben wird, gelangt kein Insulin unter die Haut und der Blutzucker steigt an. Hat die Ampulle bereits vor dem Einsetzen in die Insulinpumpe die richtige "Betriebstemperatur" von über 30 Grad Celsius, sind die Luftblasen schon vorhanden und können beim Füllen des Infusionssets gleich entfernt werden.

So vermeiden Sie Luftblasen beim Wechseln des Infusionssets:
  • Insulinpumpe senkrecht hinstellen, Katheter-Füllprogramm starten, mit dem Finger dabei an den Adapter klopfen. Insulinpumpe mit dem Adapter nach unten tragen.
  • Zum Füllen der Ampulle und des Infusionssets nur Insulin verwenden, das Raumtemperatur hat. Dazu das Insulin rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Achten Sie darauf, dass auch die Ampulle vor der Verwendung Raumtemperatur erreicht, um die Bildung von Luftblasen zu verhindern.
    (Quelle: Bedienungsanleitung der Accu-Chek Insulinpumpen).
  • Spätestens ein bis zwei Stunden vor dem Einsetzen in die Pumpe das Insulin auf Körpertemperatur (in der Brust- oder Hosentasche) bringen oder ca. 15 Minuten vor dem Einsatz die Ampulle bzw. die Flasche fest mit einer Hand umschließen.
  • Insulin langsam aufziehen. Integrierte Umfüllhilfen erleichtern das Aufziehen.

Erfahren Sie mehr zum Thema Insulinpumpentherapie in unserer Accu-Chek Erlebniswelt und auf unserer Aktionsseite "Bereit für die Pumpe".

Weiterer Service:
Erlebniswelt - Insulinpumpen-Therapie
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