Blues und andere Krisen

Accu-Chek Services - Blues und andere Krisen

Vielleicht gibt es nahe liegende Gründe, die Sie belasten. Zum Beispiel: Schwierigkeiten in der Schule, Angst, eine Arbeit oder ein Ziel nicht zu schaffen, Zoff mit den Eltern, Liebeskummer, Probleme mit den Freunden – oder Situationen, die mit dem Diabetes zusammenhängen.

 

 


Diabetes-Blues

Der Diabetes-Blues kann eine ganze Menge Ursachen haben:

  • Die Stoffwechseleinstellung klappt nicht, weil die Werte schwer in den Griff zu kriegen sind. Das ist in der Pubertät durch die Hormonschwankungen auch wirklich ein Kunststück. Also nicht die Flinte ins Korn werfen und deprimiert sein, sondern mit dem Diabetesteam sprechen.
  • Sie machen sich Sorgen über Ihre Zukunft mit Diabetes: Angst vor Folgeerkrankungen und Sorge darüber, mit Diabetes nicht so gute Chancen im Beruf zu haben. Das ist verständlich und natürlich - schließlich darf man Diabetes nicht auf die leichte Schulter nehmen. Mit einem guten Diabetesmanagement sind Sie allerdings so fit und leistungsfähig wie alle anderen auch. Machen Sie sich das immer wieder bewusst.
  • Sie fühlen sich einsam und ausgegrenzt durch den Diabetes: Die Eltern sind übervorsichtig, die Clique macht vielleicht blöde Bemerkungen, weil Sie wegen dem Diabetesmanagement nicht alles spontan mitmachen können. Das kann ziemlich nerven. Lass Sie sich nicht einschüchtern. Viele Menschen haben einfach wenig Ahnung über bestimmte Sachverhalte. Erklären Sie Ihnen, wie es Ihnen geht und warum. Oft ist den anderen gar nicht klar, dass sie Sie verletzt haben. Und was die Eltern anbetrifft: Erklären Sie in Ruhe, dass sie Vertrauen haben können. Auch für sie ist es neu, dass Sie auf dem Wege sind, erwachsen zu werden und eigene Entscheidungen zu treffen.
Dem Blues den Kampf ansagen

Egal, was Sie runterzieht: Hier kommen unsere Tipps, um damit fertig zu werden.

  • Sich alles von der Seele reden: Gespräche wirken Wunder. Die beste Freundin bzw. der beste Freund kann ein guter Zuhörer sein, die Eltern, ein Vertrauenslehrer, das Diabetesteam oder jemand aus dem Bekannten- oder Verwandtenkreis. Meistens fühlt man sich gleich besser, wenn man seine Ängste erst einmal ausgesprochen hat. Im Internet gibt es Foren, in denen Sie sich mit anderen betroffenen Jugendlichen austauschen können.
  • Bewegung ist angesagt: Traurig sein, sich in seiner Kuschelecke verkriechen, die Lieblingsmusik hören – das gehört auch zum Blues dazu. Klar. Aber zuviel Rückzug kann auch zur Isolation führen, da heißt es aufpassen. Das Gegenrezept heißt: Bewegung. Viele Leute schwören darauf. Ganz egal ob Laufen, Radfahren, Schwimmen, Tanzen, mit dem Hund an die frische Luft oder auf den Bolzplatz – ausprobieren kann nicht schaden. Wenn der Kreislauf in Schwung kommt wird auch der Kopf freier.
  • Bringen Sie sich auf andere Gedanken und seien Sie nett zu sich selbst: Die Musik laut aufdrehen, das Fenster aufmachen, Ordnung machen. Verabreden Sie sich zu einem Kinobesuch, zum Shoppen oder Klönen, Manchmal wirkt schon eine ausgiebige Dusche mit einem tollen Shampoo oder Duschgel Wunder.
Hilfe suchen

Zum Glück löst sich die niedergeschlagene Stimmung häufig von ganz allein. Der Spruch "himmelhochjauchzend – zu Tode betrübt" trifft auf viele Jugendliche zu. Was aber tun, wenn der Blues nicht weichen will und sich Fragen und Probleme scheinbar nicht lösen lassen? Dann nicht abwarten, sondern mit einem Menschen sprechen, dem Sie vertrauen. Rat und Hilfe finden Sie beim Diabetesteam.

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