Leber-Funktionsstörungen

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Das durchschnittlich eineinhalb Kilo schwere Organ im rechten Oberbauch ist äußerst regenerationsfähig. Selbst wenn Erkrankungen und Schadstoffe zwei Drittel der Leber zerstören, kann sie sich in der Regel erholen und weiterarbeiten. Bei übermäßiger Beanspruchung jedoch kann sie sich krankhaft verändern und zur Fettleber werden – etwa durch zu viel Alkohol oder fettreiche Ernährung. Das Gewicht der Leber steigt dann deutlich an. Wird die Erkrankung nicht behandelt, verhärten die Leberzellen und können ihren Stoffwechselaufgaben immer schlechter nachkommen.

Dass die Leber nicht mehr richtig funktioniert, wird nur selten rechtzeitig erkannt, denn eine kranke Leber tut in der Regel nicht weh. Beschwerden wie Müdigkeit, Leistungseinbrüche, Völlegefühl oder Konzentrationsstörungen können Signale für eine Funktionsstörung sein. Neuere Studien deuten darauf hin, dass eine Fettleber auch Auslöser von Diabetes Typ-2 sein könnte: Wird zu viel Fett außerhalb des üblichen Fettgewebes eingelagert, beispielsweise in der Leber, kann dies die Insulinwirkung vermindern. Bisher ging man davon aus, dass eine Fettleber eher die Folge von Diabetes sei.

Wegen ihrer Erneuerungsfähigkeit weckt das vielseitige Organ auch Hoffnung für Diabetiker. Im Labor konnten Wissenschaftler schon Leberzellen in Zellen der Bauchspeicheldrüse umwandeln und zur Insulinproduktion anregen. Das Ziel jetzt: Eines – noch fernen – Tages könnten solche Zellen verpflanzt werden und Insulininjektionen ersetzen.

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