Diabetischer Fuß - Prophylaxe und Pflege

Accu-Chek Services - Prophylaxe und Pflege

Untersuchen Sie Ihre Füße täglich nach Wunden, Rissen, Blutergüssen oder Verletzungen. Informieren Sie Ihren Arzt auch bei kleinen Veränderungen. So können Schäden an Beinen und Füßen rechtzeitig entdeckt und behandelt werden.

Am besten überprüft Ihr Diabetologe oder Neurologe einmal jährlich, ob ein Gefühlsverlust besteht. Durch verschiedene Tests und Messungen lassen sich Veränderungen im Empfinden feststellen.

Tragen Sie bequeme, gut anliegende und passende Schuhe. So vermeiden Sie Druckstellen, die sich entzünden können. Wo drückt der Schuh? Umzeichnen Sie die Sohle Ihres Schuhs auf einem Blatt Papier und stellen Sie Ihren Fuß darauf. Wo der Fuß die Linie berührt, ist der Schuh zu eng. Kontrollieren Sie, ob im Schuh raue, abgewetzte Stellen oder auch Fremdkörper sind.

Socken aus reinen Naturfasern bilden eine Schutzhülle um Ihren Fuß und verhindern damit Hautreizungen. Gehen Sie nicht barfuß, wenn Sie an Gefühlsverlust der Füße leiden. Auch hierdurch könnten Sie sich unbemerkt Verletzungen zuziehen.

Benutzen Sie weder Heizkissen noch Wärmflaschen und baden Sie Ihre Füße nicht in heißem Wasser. Wenn Sie an Empfindungsstörungen der Füße leiden, besteht die Gefahr, dass sie nicht merken, wenn etwas zu heiß ist. In Folge können Verbrennungen auftreten, ohne dass Sie Schmerzen empfinden.

Trocknen Sie Ihre Füße nach dem Bad auch zwischen den Zehen. Denn die Feuchtigkeit zwischen den Zehen begünstigt die Ausbreitung von Bakterien und Pilzen, hartnäckige Infektionen können entstehen. Cremen Sie Ihre Haut nach dem Baden ein. Sparen Sie die Räume zwischen den Zehen aus.

Bei bestehenden Nervenschädigungen durch den Diabetes sollten Sie keine Scheren, Hornhauthobel oder andere schneidende Werkzeuge benutzen, um Ihre Fußnägel zu kürzen oder übermäßige Verhornung der Haut zu entfernen. Verwenden Sie Nagelfeilen für die Nägel. Starke Verhornungen der Haut sollten Sie mit einem Bimsstein oder speziellen Hornhautfeilen entfernen

Konsultieren Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Symptome bei sich feststellen:

  • Gerötetes, geschwollenes und überwärmtes Fußgelenk
  • Schmerzen in den Beinen, sowohl im Ruhezustand als auch beim Gehen
  • Offene Wunden, auch wenn sie klein sind
  • Nicht heilende Wunden
  • Eingewachsene Fußnägel
  • Formveränderung an den Füßen oder am Fußgelenk
  • Hühneraugen oder Schwielen mit Hautverfärbungen
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