Hautpflege bei Diabetes

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Endlich Frühling und die ersten warmen Sonnenstrahlen kitzeln auf der Nase. Wer jetzt auf seine Haut achtet, kann diese Zeit unbeschwert genießen.

Gerade nach einem langen Winter tun die ersten warmen Strahlen der Frühlingssonne der Seele gut. Mit dem Licht tanken wir Energie und stärken unser Immunsystem. Dennoch muss sich unsere Haut erst einmal wieder an die vermehrte Sonnenbestrahlung gewöhnen. Daher sind ein guter Sonnenschutz und gezielte Pflege auch im Frühling wichtig für eine gesunde und schöne Haut.

Vielseitiges Organ

Wer sich die vielen Aufgaben unserer Haut bewusst macht, merkt schnell, dass sie Aufmerksamkeit verdient. Denn sie ist Schutzwall, Sinnesorgan und Spiegel der Seele in einem: Sie hält schädliche Keime fern und muss Kälte und Hitze ebenso aushalten wie Druck, Stöße oder Reibung. Gleichzeitig reguliert sie die Körpertemperatur und den Wasserhaushalt. Zudem ist sie mit einer Fläche von 1,5 bis 2 Quadratmetern beim Erwachsenen unser größtes Sinnesorgan. Mit Millionen von Nervenfasern und Sinneszellen in der Haut erhalten wir Kontakt zur Umwelt. Wir nehmen Schmerzen wahr, können tasten und empfinden Temperaturreize. Und zu guter Letzt verrät die Haut einiges darüber, wie es uns geht: Sie wird blass, wenn wir erschrecken, sie färbt sich rot vor Wut oder Verlegenheit.

Kluger Aufbau

Die Haut besteht aus drei Schichten, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen: Die äußere Schicht oder Oberhaut besteht aus verhornten Zellen, die uns vor äußeren Einflüssen schützen. Darunter liegt die dickere Lederhaut mit Schweiß-, Duft- und Talgdrüsen. Hier verlaufen feine Nervenendigungen und Blutgefäße. Ein Netzwerk aus Kollagenfasern macht die Haut robust und gleichzeitig elastisch. Die dritte Schicht, die Unterhaut, besteht aus lockerem Bindegewebe, in das Fettzellen eingelagert sind. Sie dienen als Energiespeicher, puffern Stöße ab und schützen vor Kälte.

Sensible Hülle

Pigmentflecken, Falten, Narben - die Haut vergisst nichts. Besonders mit jedem Sonnenbrand strapazieren wir unser Schutzschild aufs Äußerste. Denn die UV-Strahlen der Sonne dringen tief in die Hautschichten ein und können dort - fürs Auge unsichtbar - Schäden anrichten: Das kann zu Falten, Zellveränderungen und im schlimmsten Fall Hautkrebs führen. Daher ist ein guter Sonnenschutz mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 20 oder höher das A und O, wenn man die Sonne unbeschwert genießen möchte. Übrigens: UV-Strahlen belasten auch die Haare. Zum Schutz am besten einen Hut aufsetzen oder ein spezielles Sonnenschutzspray für die Haare auftragen. Zur Pflege milde Shampoos und feuchtigkeitsspendende Haarkuren verwenden. Doch nicht nur äußere Einflüsse machen der Haut zu schaffen. Auch ein Diabetes zieht die Haut in Mitleidenschaft. So kann ein für längere Zeit erhöhter Blutzucker dazu führen, dass die Schweiß- und Talgdrüsen nur eingeschränkt arbeiten. Es wird nicht mehr genügend Fett und Feuchtigkeit in der Haut gespeichert - sie trocknet aus, wird schuppig und juckt. Sind zudem die kleinen Blutgefäße in der Haut angegriffen, kann sie nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Sie wird anfälliger für Infektionen, und Wunden heilen schlechter. Damit die Haut bei Diabetes gesund bleibt, ist eine sorgfältige Pflege daher besonders wichtig.

Optimal geschützt

Der beste Schutz für die Haut ist eine gute Blutzuckereinstellung. Zusätzlich kann man die empfindliche Haut bei Diabetes mit feuchtigkeitsspendenden Cremes oder Lotionen unterstützen. Gegen Juckreiz und trockene Haut helfen Produkte mit Harnstoff und reizlindernden Substanzen. Wer so seiner Haut hilft und sie gut schützt, kann jetzt ganz unbeschwert die ersten warmen Strahlen der Frühlingssonne genießen.

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