Richtiges Saunieren - so geht's!

Accu-Chek Services - Richtiges Saunieren

Nun heißt es erst einmal Augen schließen und die Hitze auf den Körper einwirken lassen. Auf den oberen Bänken kann sie fast bis auf 100 Grad Celsius ansteigen. Und was nun als wohltuend empfunden wird, ist vor allem eine Gegenreaktion des Körpers auf die Hitze: Über zwei Millionen Schweißdrüsen am ganzen Körper sondern Schweiß ab, der dann verdunstet. Die Verdunstungskälte ermöglicht dem Körper, seine Kerntemperatur bei 37 Grad Celsius zu halten. Zu ehrgeizig sollten Sie am Anfang nicht sein. Acht bis zwölf Minuten Aufenthalt in der Sauna pro Saunagang reichen vollkommen aus. Bevor Sie die Schwitzkammer verlassen, setzen Sie sich einige Minuten aufrecht hin. Das gewöhnt Ihren Kreislauf wieder an die Senkrechte. Vertrauen Sie auf Ihren Körper. Wenn sich Unwohlsein einstellt, verlassen Sie die Sauna.

Trinken nicht vergessen

Alkoholische Getränke sind vor, während und nach dem Saunabesuch auf jeden Fall tabu. Trinken Sie viel – Säfte oder Mineralwasser gleichen den Flüssigkeitshaushalt des Körpers am besten aus.

Kein Schweiß aufs Holz

Dieser Hinweis steht fast in jeder Saunakabine. Trotzdem gibt es immer wieder Saunagänger, die sich ohne Handtuch auf die Bänke setzen.

Oben, unten oder in der Mitte

Wenn Sie es vertragen, sollten Sie eher die mittlere oder obere Bank aufsuchen (höhere Temperaturen, kürzerer Aufenthalt). Ansonsten sollten Sie das Schwitzen auf der unteren Bank vorziehen.

Rückenlage bevorzugt

Wenn Platz genug ist, legen Sie sich am besten auf den Rücken. Der ganze Körper ist in einer Temperaturzone und die Muskeln können im Liegen am besten entspannen. Sollten Sie nicht genügend Platz haben, winkeln Sie im Sitzen die Beine an – das ist schonender für den Kreislauf als die Füße auf die untere Bank zu stellen.

Aufguss nach Belieben

Wenn Sie mögen, gießen Sie etwas Wasser auf die Saunasteine. So ein Aufguss lässt Sie noch mehr schwitzen und ist für viele der Höhepunkt eines Saunabesuches.

Langsam abkühlen

Jetzt lechzt der Körper nach Abkühlung. Gehen Sie, wenn möglich, an die frische Luft und geben Sie Ihrem Körper Zeit, sich abzukühlen. Danach können Sie die kalte Dusche genießen. Wenn Sie sich mit dem Wasserschlauch abspritzen, sollten Sie immer "herzfern" beginnen, d. h. von den Unterschenkeln und Unterarmen zum Herzen hin. Hartgesottene springen danach ins eiskalte Tauchbecken – für die einen ein Genuss, der aber kein Muss ist.

Entspannung pur

Nun dürfen Sie sich entspannen. Kuscheln Sie sich in Ihren Bademantel, legen Sie sich auf eine Liege im Ruheraum, am besten mit erhöhten Beinen und genießen Sie das wohltuende Gefühl, das Ihren Körper durchströmt. Egal, ob Sie ein gutes Buch lesen oder auf der Liege ein kleines Nickerchen machen, lassen Sie mindestens eine Viertelstunde vor dem nächsten Saunagang verstreichen.

Höchstens vier Saunagänge

Je nach Lust und Zeit schließen Sie einen oder mehrere Saunagänge an. Mehr als vier sollten es jedoch nicht sein. Kühlen Sie sich zwischen jedem Saunagang unter der kalten Dusche oder im Tauchbecken ab und ruhen Sie sich lange genug aus.

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