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Sport und Diabetes: Die richtige Sportart

Sport tut Körper und Seele gut – auch Menschen mit Diabetes können von regelmäßiger körperlicher Aktivität profitieren. Beim Typ-2-Diabetes ist ausreichend Bewegung sogar fester Bestandteil der Therapie. Welche Sportarten für Menschen mit Diabetes geeignet sind und wie Sie mit ein paar vorausschauenden Maßnahmen sportlich durchstarten können, erfahren Sie hier.

Für Ihr persönliches Fitness- und Sportprogramm ist es nie zu spät. Tanzen, Schwimmen oder doch lieber Laufen? Für jeden gibt’s die richtige Sportart. Egal ob Sie schon fündig geworden sind, oder sich noch umschauen: Mit einem gut eingestellten Diabetes können Sie eigentlich alle Sportarten betreiben. Generell gilt: Sport ist gesund! Vor allem Menschen mit Typ-2-Diabetes, die ein erhöhtes Risiko für Gefäßerkrankungen aufweisen, können durch regelmäßiges, körperliches Training verschiedene Herzgefäß-Risikofaktoren günstig beeinflussen. Auch zeigt sich oft ein stabilisierender Effekt auf die Diabetes-Einstellung. Folgende Sportarten sind besonders geeignet:

  • Walken
  • Wandern, Bergwandern
  • Joggen
  • Skilanglauf
  • Schwimmen
  • Radfahren
  • Rudern
  • Krafttraining
  • Fitness
  • Tanzen
  • Gymnastik
  • Aerobic
  • Ergometertraining
  • Spinning

Fußball und andere Mannschaftssportarten sind ebenfalls geeignet, aber eventuell mit entsprechenden Vorkehrungen, wie z.B. dem Abnehmen der Insulinpumpe.

Bei aller Bewegung: Glukosemessen nicht vergessen

Bevor Sie mit Ihrer Sportart loslegen, holen Sie sich fachliche Unterstützung: Ihr Arzt kann Sie beispielsweise in der ersten Zeit betreuen oder auch auf eventuelle Probleme hinweisen. Lassen Sie in jedem Fall vor Beginn eine sportärztliche Untersuchung durchführen, bei der Ihr Herz-Kreislaufsystem gründlich durchgecheckt wird.

Grundsätzlich jedoch sollten sich Menschen mit Diabetes erst einmal nicht restlos verausgaben, um sich langsam heranzutasten, wie sich sportliche Belastung auf ihre Blutzuckerwerte auswirkt. Eine gute Faustregel ist, einen Pulsschlag von 180 minus das Lebensalter in Jahren nicht zu überschreiten. Dies entspricht etwa 50 Prozent der maximalen Leistungsfähigkeit.

Anzeichen einer Unterzuckerung, wie Schwitzen oder Herzrasen können beim Sport schnell übersehen werden. Deshalb ist regelmäßiges Blutzuckermessen vor und während der sportlichen Aktivität besonders wichtig. Aber auch nach dem Sport sollten Sie Ihren Blutzucker nicht aus den Augen lassen: Bis zu 72 Stunden nach der Belastung kann es je nach Intensität der Trainingseinheit zu einer Unterzuckerung kommen. Beim sogenannten "Muskelauffüll-Effekt" zieht der Körper Glukose aus dem Blut, um die geleerten Glykogen-Speicher in den Muskeln wieder aufzufüllen.

Sport und Motivation – Tipps für den Alltag

Wir haben für Sie einige grundlegenden Tipps und Tricks rund um Sport und Diabetes zusammengestellt:

  • Bauen Sie Ihre Aktivitäten regelmäßig in den Alltag ein.
  • Steigern Sie sich langsam aber sicher. Beginnen Sie z.B. mit 2–3 Trainingseinheiten pro Woche à 10 Minuten.
  • Sport mit Freunden oder in Gruppe macht oft mehr Spaß.
  • Wärmen Sie sich vor dem Training immer gut auf.
  • Essen Sie ausreichend – am besten Kohlenhydrate, deren Wirkung Sie kennen und einschätzen können.
  • Bedenken Sie, dass man als Untrainierter deutlich mehr Kohlenhydrate verbraucht als ein trainierter Sportler.
  • Vermeiden Sie Überlastungen!
  • Und nicht zuletzt: Erholen Sie sich ausreichend!

Selbst Hochleistungssport mit Diabetes ist möglich, wie unter anderem der Gewichtheber und Olympiasieger Matthias Steiner gezeigt hat. Auch im ambitionierten Freizeitbereich wird durch immer modernere Therapien immer mehr möglich – z.B. ein Marathonlauf in Dubai mit dem Eversense XL CGM System.

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