Sorry, you need to enable JavaScript to visit this website.
Viel trinken hält die Körperzellen funktionstüchtig und den Kreislauf in Schwung.

Trinken bei Diabetes: Was und wie viel ist gesund?

Ein erfrischender Klassiker, der einfach nicht alt wird: Wasser ist nicht nur Durstlöscher, sondern auch Hauptbestandteil des Körpers und in einer jeden Ernährung allgegenwärtig. Es enthält weder Kalorien noch Zucker, und, für Menschen mit Diabetes wichtig: Es hat auch keine direkten Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel. Für Menschen mit Diabetes hat das kühle Nass dabei aber noch eine andere Dimension: Oft ist eins der ersten Anzeichen für den Diabetes ein starker Durst. Auch bei Überzuckerungen, den sogenannten Hyperglykämien, verlangt der Körper nach Wasser. Die Glukose wird dann durch vermehrtes Wasserlassen ausgeschieden – der Körper versucht dann, den Wasserverlust zu kompensieren.

Wie viel es genau sein sollte, ist bei jedem Menschen und Stoffwechsel unterschiedlich. Normalerweise meldet sich der Körper im Bedarfsfall schon: Man hat Durst. Das funktioniert aber nicht bei allen Menschen gleich gut. Besonders ältere Menschen tun sich damit schwerer, da im Alter in der Regel das Durstgefühl abnimmt. Bei Krankheit, während der Schwangerschaft oder der Stillzeit kann die nötige Wasserzufuhr schonmal höher sein. Für einen gesunden Erwachsenen empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) knapp 1,5 Liter pro Tag an Getränken pro Tag. Das klingt erstmal wenig – und der Körper verbraucht auch deutlich mehr Wasser. Die restliche Flüssigkeit steckt bspw. in der Nahrung, die wir zu uns nehmen.

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr hat viele positive Auswirkungen: Sie hält die Zellen funktionstüchtig und hilft, lebenswichtige Enzyme und Nährstoffe zu transportieren. Wasser sorgt für eine geschmeidige Haut und dafür, dass andere Organe intakt bleiben. Auch Ihre Leistungsfähigkeit wird gestärkt, wenn Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Nicht zuletzt helfen Sie Ihren Nieren mit einer ausreichenden Wasserzufuhr bei der Ausscheidung von Abbauprodukten des Körperstoffwechsels.

Mit Geschmack? Kräutertee liegt vorn

Außer Wasser, Tee, schwarzem Kaffee oder dezidiert zuckerfreien Limonaden enthalten alle Getränke auch Kohlenhydrate und wirken sich unmittelbar auf den Blutzuckerspiegel aus. Herkömmliche Limonaden, Softdrinks und Fruchtsaftgetränke sind schon aufgrund ihres Kaloriengehalts kleine flüssige Mahlzeiten, die entsprechend berücksichtigt werden wollen. Wenn Sie zwischendurch große Lust auf etwas fruchtiggeschmackvolleres haben: Wählen Sie einen Saft mit 100 Prozent Fruchtgehalt – und verdünnen Sie ihn zu einer erfrischenden Fruchtsaftschorle. Vielen als „Fruchtsaftgetränk“ oder „Nektar“ bezeichneten Mischgetränken mit weniger Fruchtgehalt ist neben Wasser auch Zucker beigemischt.

Noch besser sind allerdings ungesüßte Kräuter- und Früchtetees. Kaum eine Geschmacksrichtung, die es nicht gibt. Übrigens: entgegen früherer Meinungen liefert auch ungesüßter Kaffee Flüssigkeit in Ihre Wasserbilanz, inklusive positiver Wirkungen auf die Gesundheit.

Holen Sie sich hier mehr Tipps und Informationen, wie Sie Ihren Durst sonst noch gesund und lecker löschen können.

Teilen