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Bei einer Low-Carb Diät kommen überwiegend kohlenhydratarme Speisen auf den Tisch.

Wieviele Kohlendydrate dürfen es sein? Low Carb und Ernährung bei Diabetes

Wenn es um Ernährungsformen geht, geht es nicht nur um das „was“, sondern vor allem um das „wie viel“. Das betrifft neben Fett besonders die Kohlenhydrate. War es früher noch gängig, möglichst wenig Fett und dafür viele Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, hält seit einigen Jahren vermehrt Low Carb Einzug in die Ernährungsempfehlungen.

Wie viele Kohlenhydrate es am Ende sein sollen? Darüber gibt es so viele Meinungen wie Ernährungsformen. Klar ist: die kohlenhydratarme Ernährung ist gerade in Mode – und könnte gerade für Menschen mit Typ-2-Diabetes, Prädiabetes oder Übergewicht eine Reihe positiver Effekte haben. Das legen verschiedene Studien aus den letzten Jahren nahe.

So positiv manche der Studien-Ergebnisse, so unterschiedlich sind die Ernährungsvarianten, die unter Low-Carb fallen. Diese unterscheiden sich vor allem durch den täglich empfohlenen Anteil der Kohlenhydrate am Energiebedarf. Zum Beispiel sollen es bei der ketogenen Diät maximal 5% Kohlenhydrate sein, bei „Very Low Carb“ max. 10% und bei der herkömmlichen Low-Carb-Ernährung bis zu 35%. Zum Vergleich: „High Carb“-Diäten empfehlen ein Kohlenhydratanteile zwischen 45% und 80% am täglichen Energiebedarf.

Low-Carb ist dabei nicht zwangsläufig eine einzelne Ernährungsform, sondern auch die Kategorie für eine Reihe kohlenhydratarmer Speisepläne. Vielleicht sind Ihnen schon Begriffe wie die „Paleo“-, „Logi“- oder „Glyx“-Diät begegnet. Sie alle beschreiben kohlenhydratarme Ernährungsformen. Welche Variante für Sie persönlich am besten geeignet ist, besprechen Sie am besten gemeinsam mit Ihrem Arzt oder Diabetologen. Denn gerade durch eine Veränderung der Kohlenhydratmenge kann es schnell nötig sein, die Medikamenten- oder Insulindosis anzupassen.

Wenn Sie eine Umstellung auf Low Carb in Betracht ziehen und auf das Kalorienzählen verzichten möchten, können Sie erstmal reduzieren: weniger Brot, Nudeln und Reis – dafür mehr Gemüse, Früchte, Nüsse, Salat. Dazu darf es gerne auch Fleisch oder Fisch sein – am besten natürlich in Maßen verzehrt.

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