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Das Gespräch mit Ihrem Diabetologen steht am Anfang beim Wechsel zur Insulinpumpentherapie

Insulinpumpe beantragen: In drei Schritten zur Insulinpumpentherapie

Eine Insulinpumpentherapie (CSII) kann grundsätzlich von der Krankenkasse übernommen werden. Damit der Antrag auch erfolgreich ist, müssen vorab verschiedene Kriterien erfüllt sein. Diese können von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich sein. In aller Regel muss allerdings deutlich werden, dass eine herkömmliche Insulintherapie, also die Insulingabe mit Injektionen, den Lebensumständen nicht genügt.

Doch wie läuft der Umstieg auf die Insulinpumpentherapie eigentlich ab? Der Weg zur Pumpe lässt sich in diese drei Schritte unterteilen:

1. Schritt: Das Gespräch mit dem Arzt

Bei einem Umstieg vom Insulin-Pen zur Insulinpumpe steht am Anfang das Gespräch mit Ihrem Diabetologen – denn die Pumpe muss vom Arzt verordnet werden. In einem ausführlichen Austausch wir abgeklärt, ob eine Insulinpumpe in Frage kommt. In aller Regel muss eine intensivierte konventionelle Therapie (ICT) vorausgegangen sein. Eine grundlegende Übersicht, für wen diese Therapieform in Frage kommt, finden Sie in diesem Artikel.

2. Schritt: Die Bewilligung durch die Krankenkasse

Im nächsten Schritt erfolgt dann der Antrag auf Bewilligung der Insulinpumpe durch die Krankenkasse. Dazu bedarf es grundsätzlich erstmal eines Gutachtens des Arztes über die medizinische Notwendigkeit. Diese muss aber auch belegt werden: in einer umfassenden Dokumentation der Diabetestherapie. Das können neben den Blutzuckerwerten die Basal- und Bolusinsuline der ICT, konsumierte BE/KE und Aktivitäten wie Sport sein. Je nach Krankenkasse kann aber auch eine detaillierte Dokumentation über Hypoglykämien, Tagesrhythmus, Folgeerkrankungen etc. Teil der Beantragung sein. Die gängigen Anforderungen finden Sie praktischen Checkliste zusammengestellt.

3. Schritt: Der erfolgreiche Start mit der neuen Insulinpumpe

Wird die Notwendigkeit für eine Insulinpumpentherapie durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) festgestellt, folgt in der Regel eine Probephase. Wie lange diese genau dauert, ist je nach Fall und Krankenkasse unterschiedlich – oft jedoch einige Monate.

Während dieser Probezeit wird die Therapie genau dokumentiert. Anhand dieser Daten wird das endgültige Gutachten über die Notwendigkeit erstellt. Legen die Daten nahe, dass sich der Wechsel zur Pumpe positiv auf Ihren Stoffwechsel auswirkt, kann dann die Insulinpumpe auch dauerhaft genehmigt werden.

Zu Beginn gilt es, sich gründlich mit der Insulinpumpentherapie vertraut zu machen. In einer intensiven Schulung werden die nötigen Grundlagen gelegt. Hier lernen Sie alle Funktionen Ihrer neuen Pumpe kennen und üben, wie sie in bestimmten Situationen – etwa bei einem Ausfall der Pumpe – richtig reagieren. Diese Schulung kann ambulant oder stationär in einem Insulinpumpenzentrum, in der Klinik oder in der Diabetes-Schwerpunkt-Praxis stattfinden.

Wie Accu-Chek Sie unterstützt

Ärztliche Gutachten, Dokumentationen, Probetragen, Bewilligungen – der Weg zur Insulinpumpe ist mitunter kein leichter. Doch der Aufwand lohnt sich: Menschen mit Diabetes, die vom Pen auf die Insulinpumpe gewechselt sind, möchten sie zumeist nicht mehr missen.

Deshalb unterstützen wir Sie bei jedem Schritt auf Ihrem Weg zur Insulinpumpentherapie. Das Accu-Chek Team steht Ihnen dabei gerne für persönliche Beratungsgespräche zur Verfügung und steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Rufen Sie uns einfach unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 4466800 (Mo.-Fr., 8-18 Uhr) an oder schreiben Sie eine
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