Olivenöl - gesund und lecker

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Die Olive – oder besser gesagt ihr Öl ist das verbindende Element der regional sehr unterschiedlichen Küchen zwischen Bosporus und iberischer Halbinsel. Egal ob italienisches Pesto, griechischer Paprika-Schafskäse-Dipp oder spanischer Gazpacho - ohne die "Königin der Öle" geht in den Ländern rund um das Mittelmeer kulinarisch nicht viel. Zur Erntezeit biegen sich die Äste der knorrigen Ölbäume unter der Last der Früchte. Tiefschwarz oder grün schimmern die reifen Oliven dann zwischen silbrigen Blättern und die Luft duftet nach reifen Früchten und frischen Kräutern.

Die Olive ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt, die ihren Ursprung in Syrien und Palästina hat. Archäologen haben in Israel Steinmühlen ausgegraben, mit denen bereits vor rund 9.000 Jahren Oliven gemahlen wurden. In der Antike war Olivenöl aber nicht nur ein Nahrungsmittel, sondern wurde auch zur Krankenpflege, bei religiösen Riten und zur Körperpflege verwendet. So rieben Griechen und Römer ihre Haut nach dem Bad mit Olivenöl ein.

Heute werden die größten Mengen Oliven im westlichen Mittelmeer angebaut. Spanien ist mit Abstand der größte europäische Produzent für Olivenöl. Für den Geschmack des Olivenöls sind die richtige Pflege des Baums, die sachgerechte Ernte der Früchte und ihre schonende Verarbeitung zu Öl wichtig. Gewonnen wird das Öl aus dem Fruchtfleisch und dem Kern der Oliven. Bei der so genannten "Kaltpressung" werden die Früchte zuerst zu einer breiigen Paste gemahlen. Diese wird danach zwischen Matten ausgepresst. Dabei ist es wichtig, das Olivenöl möglichst sanft und ohne größere Hitze zu gewinnen, damit Duft, Geschmack und Nährstoffgehalt nicht leiden.

Europaweit drei Qualitätsstufen

Das Öl der ersten Güteklasse wird als "natives Olivenöl extra" (extra vergine) bezeichnet. Bei diesem durch eine möglichst schonende Pressung gewonnenen Öl darf der Anteil der freien Fettsäuren höchstens 0,8 Gramm auf 100 Gramm Öl betragen.

Produkte der zweiten Güteklasse werden als "natives Olivenöl" deklariert. Hier werden die Oliven stärker gepresst, dabei darf der Anteil freier Fettsäuren zwei Gramm auf 100 Gramm Öl nicht überschreiten.

Olivenöl der dritten Güteklasse wird schlicht als "Olivenöl" bezeichnet. Hier darf das Öl bei seiner Herstellung unter Zuhilfenahme chemischer Lösungsmittel extrahiert und raffiniert werden.

Olivenöl und Gesundheit

Auch in unseren Breiten ist die mediterrane Küche ein Inbegriff von Genuss und Lebensfreude. Feinschmecker wählen Olivenöl mittlerweile genauso sorgfältig aus wie Weine und sind bereit für einen "guten Tropfen" auch tiefer in die Tasche zu greifen. Olivenöl ist damit nicht mehr nur eine bekömmliche Alternative zu den Öl-Klassikern aus Sonnenblumen oder Maiskeimen, sondern die Basis einer ausgewogenen und gesunden Ernährung.

Olivenöl enthält rund 73 Prozent an einfach ungesättigten Fettsäuren und ist damit für Diabetiker besonders wertvoll. Eine herzgesunde Alternative ist - nach einer Studie der Universität Münster - Rapsöl, das durchschnittlich 64 Prozent einfach ungesättigte Fettsäuren enthält. Das in Mitteleuropa häufig verwendete Sonnenblumenöl besteht dagegen nur zu 23 Prozent aus einfach ungesättigten Fettsäuren.

Verringerung von Herzerkrankungen

Olivenöl kann helfen, die LDL-Cholesterinwerte wie auch das von Herz- und Gefäßerkrankungen zu senken. Die niedrige Herzinfarktrate der Menschen in der Mittelmeerregion spricht für sich.

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