Schwangerschaftsdiabetes: Diagnose mit dem Zuckerbelastungstest

Accu-Chek Services - Schwangerschaftsdiabetes: Diagnose mit dem Zuckerbelastungstest

Laut aktueller Richtlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft wird ein Screening bzw. Test für alle schwangeren Frauen im dritten Schwangerschaftsdrittel empfohlen. Der so genannte Zuckerbelastungstest wird durchgeführt, um Komplikationen und Risiken des Gestationsdiabetes auszuschließen. Der ideale Zeitpunkt ist die 24. bis 28. Schwangerschaftswoche.

Nach einer Blutzuckerbestimmung auf nüchternen Magen trinkt die Schwangere einen Glucosesaft. Nach einer und nach zwei Stunden werden die Blutzuckerwerte dann erneut bestimmt. Laut DDG liegen die Grenzwerte für einen normalen Zucker- oder Glucosebelastungstest (oGTT), der mit dem Accu-Chek Dextro O.G-T. durchgeführt werden kann, beim Nüchternwert bei
92 mg/dl (5,1 mmol/l). Der Ein-Stundenwert liegt bei 180 mg/dl (10 mmol/l), der Zwei-Stundenwert bei
153 mg/dl (8,5 mmol/l). Für die Diagnose des Gestationsdiabetes reicht es, wenn bereits ein Grenzwert überschritten ist.

Das Screening auf Gestationsdiabetes (GDM) mit einem Blutzucker-gestützten Verfahren ist jetzt verbindlich in die Mutterschaftsrichtlinien als Kassenleistung aufgenommen worden. Mit dem bisher angebotenen Urinzucker-Screening wurden aber viele Betroffene nicht erkannt. Der Beschluss des GBA für ein Blutzucker-gestütztes Verfahren ist nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger ab dem 3. März 2012 in Kraft getreten. Damit kann das Screening jetzt auch Risikogruppen wie sozial Schwachen und Migrantinnen angeboten werden, für die der Test bisher als Selbstzahlerleistung nicht infrage kam.

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