KI-gestützte Prädiktionen eröffnen neue Möglichkeiten, die Entwicklung der Glukosewerte
frühzeitig zu erkennen und gezielt Maßnahmen zu ergreifen.1

Accu-Chek SmartGuide bietet mit KI-gestützten Glukoseprädiktionen eine zukunftsweisende Option in der Diabetestherapie.2 Die CGM-Lösung beinhaltet Algorithmen, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) entwickelt wurden. Diese basieren wiederum auf maschinellem Lernen und wurden mit tausenden echten Verläufen von Glukosewerten trainiert.3 Die KI erkennt Zusammenhänge, die für den Menschen kaum durchschaubar wären1 – und bezieht viele individuelle Faktoren mit ein, z. B. aktuelle und vergangene CGM-Werte, eingetragene Kohlenhydrate, Tageszeit und Insulin*.
Im Vergleich dazu zeigen klassische Trendpfeile als grafische Indikatoren lediglich an, ob, in welche Richtung und mit welcher Geschwindigkeit sich der Glukosewert aktuell verändert – etwa steigend, fallend oder stabil. Sie bieten Nutzer:innen eine Tendenz, wie sich der Glukoseverlauf in den nächsten 15 bis 30 Minuten entwickeln könnte. Grundlage ist ausschließlich die Analyse der jüngsten Glukosewerte, aus der ein kurzfristiger Trend berechnet wird. Der Vorhersagehorizont ist naturgemäß begrenzt, die Genauigkeit kann variieren. Warnmeldungen beruhen auf festen Schwellenwerten.4,5,6
Die differenzierten Prädiktionen gehen also deutlich über die Leistung einfacher Trendpfeile hinaus. Während der Trendpfeil lediglich kurzfristig anzeigt, in welche Richtung und mit welcher Geschwindigkeit sich die Glukosewerte auf Basis der letzten Messungen verändern könnten (Abbildung 1), beruht die KI-gestützte Prädiktion auf einem weitaus breiteren Datenspektrum. Sie analysiert nicht nur aktuelle Glukoseverläufe, sondern prognostiziert einen wahrscheinlichen Verlauf für bis zu zwei Stunden sowie ein Risiko für nächtliche Unterzuckerung.2,7
Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Zeigt der Trendpfeil aktuell fallende Werte, könnte die Prädiktion anhand dokumentierter Daten oder typischer Muster – etwa Uhrzeit, frühere Glukoseverläufe oder Insulingaben – erkennen, dass eine Stabilisierung oder ein Anstieg zu erwarten ist. Damit unterscheidet sich das Ergebnis von der einfachen Richtungsanzeige.

Abbildung 1: Der Trendpfeil visualisiert die aktuelle Richtung.
Auch Unsicherheiten werden berücksichtigt: Die grafische Darstellung (siehe Abbildung 2) zeigt nicht nur eine Verlaufslinie, sondern auch ein Konfidenzintervall (graue Balken), das den Bereich möglicher Werte darstellt. So erhalten Patient:innen nicht nur eine Richtung, sondern eine belastbare, differenzierte Einschätzung.
Abbildung 2: Die Glukoseprädiktion liefert weit mehr Details als der einfache Trendpfeil und zeigt den wahrscheinlichen Verlauf der nächsten Stunden.
CGM-Systeme sollen vor allem eines leisten: Orientierung und Sicherheit im Alltag mit Diabetes geben. Laut dt-report 2025 wünschen sich 46 % der befragten Nutzer:innen vorausschauende Warnhinweise – noch vor Aspekten wie Messgenauigkeit oder Sensorlaufzeit.8 Kein überraschendes Ergebnis: Die Unsicherheit, den eigenen Glukosewert und dessen Schwankungen nicht kontrollieren zu können, zählt für Menschen mit Diabetes zu den Hauptursachen für Diabetes-Distress. Besonders herausfordernd sind Situationen mit potenziell erhöhtem Risiko für eine Hypoglykämie – etwa bei körperlicher Belastung oder nachts.9,10
Trendpfeile bieten im Alltag erste Hinweise auf den Glukoseverlauf. Doch KI-gestützte Prädiktionen, die mögliche künftige Werte anzeigen, können mehr Klarheit geben: Statt einer Tendenz erhalten Patient:innen differenzierte Informationen sowie Frühwarnungen – zum Beispiel bei stark schwankenden Glukosewerten oder einem erhöhten nächtlichen Hypoglykämie-Risiko. So können akute Risiken reduziert und Unsicherheiten verringert werden, auch das Vertrauen in das eigene Diabetesmanagement und die Selbstwirksamkeit werden gestärkt. Eine aktuelle Umfrage11 bestätigt den Bedarf: Menschen mit Diabetes erwarten sich von KI-gestützten Glukoseprädiktionen weniger Sorge vor Hypoglykämien und insgesamt mehr Sicherheit. Erfasst wurde dies unter anderem mit dem Hypoglycemia Fear Survey (HFS-II) sowie der Type 1 Diabetes Distress Scale (T1-DDS).
Die Accu-Chek SmartGuide CGM-Lösung mit KI-gestützten Vorhersagen kann Menschen mit Diabetes dabei unterstützen, frühzeitig zu reagieren, bevor hohe oder niedrige Zuckerwerte auftreten.2,3

Die Accu-Chek SmartGuide CGM-Lösung mit KI-gestützten Prädiktionen kann Menschen mit Diabetes dabei unterstützen, frühzeitig zu reagieren, bevor hohe oder niedrige Glukosewerte auftreten.1,2
KI-gestützte Ansätze haben das Potenzial, die Prädiktion der Glukosewerte zu verbessern. Anwender:innen können mögliche Glukoseereignisse wie Hypoglykämien frühzeitig erkennen und gegensteuern.1 Und das nachweislich zuverlässig: Die KI-gestützte Prädiktion für einen niedrigen Glukosewert erreicht eine Spezifität von 99 %. Die Sensitivität liegt bei 95 %, was dazu beiträgt, dass möglichst keine Hypoglykämie übersehen wird. Die Glukoseprädiktion liegt zu > 96 % im Consensus Error Grid (Zone A & B) – bei einem Prognosezeitraum von 2 Stunden.3,11,12 Diese Leistungswerte unterstreichen: KI-gestützte Prädiktion ist nicht nur smart – sie ist präzise und kann klinische Entscheidungen unterstützen.

KI-gestützte Prädiktionen haben das Potenzial, die diabetesbedingte Belastung im Alltag von Patient:innen zu reduzieren und ihnen wieder mehr Vertrauen in und Kontrolle über ihr Diabetesmanagement zu geben. Die Prädiktionen können eine gute Grundlage dafür liefern, fundierte Entscheidungen über Insulin, Ernährung oder Aktivität zu treffen und proaktiv zu agieren. Anders als Trendpfeile, die nur vage Hinweise auf mögliche Verläufe geben, kann die KI-gestützte Technologie die Selbstwirksamkeit von Menschen mit Diabetes unterstützen – und so ein zentrales Ziel moderner Diabetestherapie fördern: die Verbesserung der Lebensqualität.
KI-gestützte Prädiktionen haben das Potenzial, die diabetesbedingte Belastung im Alltag von Patient:innen zu reduzieren und ihnen wieder mehr Vertrauen in und Kontrolle über ihr Diabetesmanagement zu geben. Die Prädiktionen können eine gute Grundlage dafür liefern, fundierte Entscheidungen über Insulin, Ernährung oder Aktivität zu treffen und proaktiv zu agieren. Anders als Trendpfeile, die nur vage Hinweise auf mögliche Verläufe geben, kann die KI-gestützte Technologie die Selbstwirksamkeit von Menschen mit Diabetes unterstützen – und so ein zentrales Ziel moderner Diabetestherapie fördern: die Verbesserung der Lebensqualität.
Welche Aussagekraft haben die klassischen Trendpfeile in einem CGM-System?
Was sagen KI-gestützte Prädiktionen aus?
Wie präzise sind KI-gestützte Prädiktionen?
Wie profitieren Patient:innen von der KI-gestützten Prädiktion?
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Erfahren Sie von führenden Expert:innen, welche Perspektiven KI-gestützte CGM-Prädiktionen für die Versorgung von Menschen mit Diabetes ermöglichen.