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Erektionssstörungen bei Diabetes sind keine Seltenheit – aber sehr gut therapierbar.

Erektionsstörungen durch Diabetes: ein gut behandelbares Tabuthema

Die schönste Nebensache der Welt: Spätestens wenn damit etwas nicht läuft wie gewünscht, kann daraus leider schnell eine größere Sache werden. Der Diabetes kann mitsamt Folge- erkrankungen viele unterschiedliche Lebensbereiche betreffen – und macht unter Umständen auch vor der Schlafzimmertüre nicht halt. Erektionsstörungen, eine verminderte Libido oder Störungen beim Samenerguss sind Folgen, unter denen viele Männer mit Diabetes leiden. Fast jeder zweite Mann mit Diabetes ist betroffen – es lassen sich aber nur 10 Prozent der Betroffenen dagegen behandeln. Dabei könnte fast allen geholfen werden!

Nicht können, nicht reden: ein Teufelskreis

Natürlich greifen Erektionsstörungen das männliche Selbstvertrauen an. Und nach wie vor ist Sexualität besonders dann mit einem Tabu belegt, wenn etwas nicht funktioniert wie e soll und/oder von der Normaa abweicht. Die erste Hilfe lautet deshalb: reden. Mit der Partnerin, damit sie Verständnis für die Situation entwickelt. Vor allem aber auch mit einem Urologen, denn die Medizin bietet heute zahlreiche Möglichkeiten, damit Sie zu einem erfüllten Liebesleben zurückfinden können.

Die Ursachen von Erektionsstörungen bei Diabetes sind vielschichtig. Ein komplexes Zusammenspiel zwischen Nerven und Blutgefäßen sorgt dafür, dass eine Erektion entsteht. Hohe Blutzuckerwerte allerdings können Nerven und Blutgefäße auf vielfältige Weise schädigen – das betrifft leider auch die Nerven und Blutgefäße im Penis. Erektionsstörungen können die Folge sein. Weitere Risikofaktoren sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin) oder Rauchen – sie alle schädigen die Blutgefäße zusätzlich und erhöhen die Wahrscheinlichkeit für Erektionsprobleme. Auch Medikamente, beispielsweise Blutdrucksenker, Beruhigungsmittel oder Medikamente gegen Depressionen können Störungen auslösen. Nicht zuletzt spielt die Psyche eine große Rolle: Ängste, Depressionen, mangelnde Selbstachtung und Stress erzeugen häufig sexuelle Unsicherheiten und Unlust – auch wenn sie nicht zwingend die Hauptursache der Störungen sind.

Dem Manne kann geholfen werden

Eine gute Therapie beginnt mit einem vertrauensvollen und offenen Gespräch mit Ihrem Arzt. Er wird Sie untersuchen, wichtige Fragen abklären und diverse Therapieansätze vorschlagen. Vielleicht helfen körperliche Hilfsmittel wie beispielsweise ein Penis-Ring oder der Einsatz von Pumpen. Hier finden Sie noch mehr Informationen zu möglichen Hilfsmitteln beim Thema Erektionsstörungen und Diabetes. Wenn Sie zur Verbesserung Ihrer Situation Risikofaktoren wie das Rauchen in den Griff bekommen, hilft das natürlich auch Ihrem Diabetes. Eines aber ist sicher: Sexuelle Störungen sind kein unabänderliches Schicksal. Ihr Arzt und Sie finden gemeinsam eine Lösung!

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