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LADA-Diabetes ist eine Form des Typ-1-Diabetes, die meist erst ab dem 30. Lebensjahr auftritt.

Diabetes im Erwachsenenalter: Sonderform LADA

Vorsicht, Verwechslungsgefahr: Treten bei Menschen unter 50 Jahren erstmals Diabetes-Symptome auf, wird häufig ein Typ-2-Diabetes vermutet. Eine Untersuchung auf Antikörper kann dann zeigen, ob es sich statt eines Typ-2-Diabetes um eine Form des Typ-1 Diabetes handelt "Latent autoimmune diabetes in adults“, abgekürzt LADA, ist eine Autoimmunkrankheit, die meist bei Menschen über 30 Jahren auftritt. Man vermutet, dass bis zu 10% der Typ-2-Diabetiker dem LADA zugeordnet werden könnten.

Anders als beim Typ-1-Diabetes im Kindes- und Jugendalter dauert der Prozess bis zur unwiderruflichen Zerstörung der Insulin produzierenden Zellen beim LADA sehr lang: Bis zu einer endgültigen Diagnose können daher Jahre vergehen. Bisher ist unklar, ob und wie dieser Prozess aufgehalten werden kann.

Ein Unterscheidungsmerkmal zum Typ-2-Diabetes ist, neben den vorhandenen Antikörpern, dass die Betroffenen häufig Normalgewicht haben. Auch fehlen häufig die für einen Typ-2-Diabetes typischen Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck und erhöhte Blutfette. Im frühen Stadium sind die Diabetes-Symptome meist weniger ausgeprägt als bei anderen Formen.

Zunächst kann LADA-Diabetes durch eine Anpassung der Ernährung und orale Antidiabetika (OAD) behandelt werden. Sind jedoch die Insulin produzierenden Zellen schon vollständig zerstört, benötigen auch Menschen mit LADA-Diabetes eine Insulintherapie.

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